Palmsonntag in Kreuzkirche

Mit Palmblättern und einem Eselkostüm spielen die Konfirmanden den Einzug Jesu in Jerusalem nach. Bild: rn

Biblisches Geschehen hielt Einzug in die Kreuzkirche. Die Konfirmanden kündigten einen selbstgestalteten Gottesdienst mit einem Theaterstück zum Einzug Jesu in Jerusalem an. Konfirmandeneltern und Angehörige der Kirchengemeinde Eschenbach/Kirchenthumbach harrten am späten Nachmittag des Palmsonntags eines Szenenspiels. Nach einer kurzen Einführung sprachen die Konfirmanden in wechselnden Rollen von der Eselin, die sich Jesus für den Einzug in Jerusalem erbeten hatte und gingen auf die Vorhersage des Propheten ein.

Fragte die Eselin eingangs noch danach, warum sie für diese Aufgabe vorgesehen sei, betrachtete sie es jedoch bald "als Ehre, gebraucht zu werden" Mit Bewunderung verfolgten die Kirchenbesucher, wie während der Gespräche der Konfirmanden - in der Rolle der Bewohner Jerusalems - zum Geschehen die Eselin mit Jesus über ausgelegte Gewänder und unter Palmwedeln in Jerusalem einzogen.

In einem Gebet erkannten die Jugendlichen grüne Zweige als Zeichen des Bekenntnisses zu Jesus und trugen ihr eigenes Glaubensbekenntnis vor: "Ich glaube an Gott, der die Welt ins Leben rief, von dem alles Leben kommt, der mich liebt wie ich bin, unabhängig von meinen Leistungen. Ich vertraue darauf, dass Gott mir das Schlechte, das ich getan habe, verzeiht, und dass ich mich mit ihm immer ausreden kann, auch ohne dass er antwortet. Ich glaube daran, dass Gott mit mir durch gute und schlechte Zeiten geht, auch wenn ich ihn nicht bemerke. Ich glaube an Jesus, der aus dem Herzen Gottes kommt. Das Abendmahl ist mir sehr wichtig, da es das letzte Treffen mit Jesus sein sollte. Ich glaube an Gott, egal wo er lebt."

Nach dem Aufruf "Wir wollen mit Christus Brot und Wein teilen" versammelten sich die Gottesdienstbesucher vor dem Altar, reichten Körbchen mit Brotstücken durch, reichten sich die Hände und hörten den Spruch: "Ich bin das Brot des Lebens (...), wer an mich glaubt, der wird leben".

Nach der Lobpreisung "Hosianna dem Sohne Davids", versehen mit Bitten und dem "Vater unser", verkündete eine Konfirmandin: "Gottes Segen ist stets für uns da, auch wenn wir uns einsam fühlen." Sie rief dazu auf: "Kommt und empfanget Gottes Segen." In langer Reihe traten die Gläubigen zum Altar, wo sie ihnen mit Pfarrerin Anne Utz mit Segenswünschen die Hand auflegte.

Nach dem kirchlichen Zeremoniell luden die Konfirmanden die Gläubigen schließlich zum Palmsonntagimbiss in den Gemeindesaal.

WahlenPfarrerin Utz informierte über die anstehenden Wahlen zum Kirchenvorstand und erbat bis Sonntag, 6. Mai, Kandidatenvorschläge. Sie verwies auf das passive Wahlrecht ab 14 und auf das aktive Wahlrecht ab 18 Jahren und kündigte die Zusendung von Unterlagen für die erstmalige Briefwahl an. (rn)
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