17.08.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Raiffeisenbank ehrt treue Mitarbeiter "Beste Mannschaft aller Zeiten"

Ehrungen, Verabschiedungen, Abschlüsse

In der folgenden Ehrung der Arbeitsjubilare gab es Glückwünsche und Jubiläumsgeschenke zum 40-jährigen Dienstjubiläum für Elisabeth Klavdy (Geschäftsstelle Krummennaab) und Silvia Maier (Zahlungsverkehr Pressath). Seit 30 Jahren gehören Bruno Kellner (Trabitz), Thomas Wenning (Krummennaab), Martin Braun und Brigitte Weichs (Kreditmanagement Weiden) und Hildegard Schmid (Schlammersdorf) zum Mitarbeiterstamm.

Seit 25 Jahren zählen Christine Lösch (Etzenricht/Luhe) und Marion Radlbeck (Mantel) zum Humankapital der Bank. Das 20-jährige Jubiläum feierten Florian Bayer (Windischeschenbach), Norbert Holzgartner (IT-Administrator), Katrin Schönberger (Kreditmanagement Weiden), Tanja Süßmann (Weiden, Luhe) und Mario Bscherer (Bereichsleiter Privatkunden). Seit 10 Jahren freut sich das Geldinstitut über die Mitarbeit von Thomas Ficarra (Abteilungsleiter Versicherungen in Weiden), Stefan Plößner (Eschenbach), Stefanie Forster (Weiden), Sebastian Hartl (Online-Manager Weiden), Ingrid Kionke (Betriebswirtschaft und Finanzen, Eschenbach) Karin Schmid, Kerstin Hönig und Petra Schnupfhagn (Kundenservice Weiden). Für den Betriebsrat gratulierte stellvertretender Vorsitzender Robert Hörl.

Es folgten Glückwünsche für gute Ausbildungsabschlüsse und für Fortbildungen . Erfolgreich beendeten Celine Kunte, Stefanie Beer, Sebastian Weidling und Patrick Wagner die Ausbildung zum Bankkaufmann (-kauffrau). Ines Götz bewältigte mit ihrem Verbundstudium den Abschluss "Bachelor of Arts" in Betriebswirtschaft. Die berufsbegleitende Fortbildung zum Fachwirt "BankColleg" absolvierte Alexander Scheck (Eschenbach) und zur Betriebswirtin "BankColleg" Franziska Spies (Pressath). Zum "Betriebswirt IHK" gratulierten die Vorstände Tobias Hero von der Hauptgeschäftsstelle in Weiden. Die dauerhafte Bildungsoffensive kostete der Bank im Jahr 2016 420 000 Euro.

Einen weiteren Höhepunkt der Festveranstaltung bildete die Verabschiedung bewährter Mitarbeiter. "Sie haben die Marke Raiffeisen stets vorbildlich vertreten und eine hervorragende Vertrauensbasis zu unseren Kunden geschaffen", fasste Direktor Hermann Ott seine Würdigung zusammen. In den wohlverdienten Ruhestand gingen oder gehen Gisela Bieler, eine Freundlichkeit in Person, so der Laudator, die Mitarbeiter Josef Lindner und Josef Nickl, "immer menschlich und lösungsorientiert im Sinne des Genossenschaftsgedankens" und Rudi Gräbner, "ein maßgeblicher Vater des Raiffeisen-Erfolges".

"Für Wunder muss man beten, für Veränderungen hart arbeiten", hieß es schließlich im Schlussappell des Vorstandssprechers mit Blick auf die beschlossene Verschmelzung der Bank, der Hermann Ott mit Zuversicht entgegensieht. "Wir werden noch stärker und bauen unsere führende Position am Markt aus." (do)

Sicher ist nichts. Und doch sieht sich die Raiffeisenbank Weiden in einer guten Position. "Weil bei den Genossen die Menschen zusammenhalten", urteilt Vorstandssprecher Hermann Ott. Dazu zählt der Obergenosse auch das Personal. "Ein wertvolles Kapital", wie er findet.

Sie gehören zum "wertvollen Humankapital", sagt Hermann Ott, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Weiden. Bei einer Ehrung von Arbeitsjubilaren und der Auszeichnung für Fortbildungen lobten der Raiffeisen-Chef und sein Kollege Bernhard Wolf Mitarbeitertreue und Leistungen. Unser Bild zeigt einen Großteil der Geehrten (einige Mitarbeiter befanden sich in Urlaub) mit der Führungsspitze der Bank.
von Robert DotzauerProfil

Eschenbach/Weiden. Der Anlass zu dieser Feststellung war feierlich. Ehrungen und Verabschiedungen treuer Mitarbeiter standen im Mittelpunkt eines Festabends. Dem wohl letzten dieser Art vor der Verschmelzung der Bank. Wenige Wochen vor der großen Bankenfusion der Genossen in der nördlichen Oberpfalz zeigte sich die Vorstandsspitze um die Direktoren Hermann Ott und Bernhard Wolf selbstbewusster denn je. Die Bank für unsere Heimat, wie Ott die Kundennähe der Raiffeisenbank nannte, strotzt trotz vieler negativer Vorzeichen aus dem Bereich des europäischen Bankenwesens vor Selbstbewusstsein. Die Bestnoten, mit denen die Raiffeisenbank Weiden ausgezeichnet wurde, befördern sie zu den Musterschülern unter den Genossenschaftsbanken.

Laut City-Contest 2016 ist die Raiffeisenbank Weiden die beste Bank Bayerns und erreichte die drittbeste Qualitätsprüfung Deutschlands. Für Ott der Beweis für eine "Werte-Bank". Das Erfolgsgeheimnis folgt gleich hinterher. Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit, Partnerschaft und die Nähe zum Kunden nennt Ott als Erfolgsfaktoren des Geldinstituts. Den Beweis trat der Bankchef sogleich an. Vermutlich auch wegen der Finanzmarktkrise sei das Vertrauen in das genossenschaftliche Geschäftsmodell ungebrochen. 1200 neue Kunden allein im letzten Jahr, das dichteste Zweigstellennetz in der Region und eine starke Spendentätigkeit, auf die Bank sei Verlass, meinte Ott, der gleichzeitig auf ein Steueraufkommen von 3,5 Millionen Euro verwies. Als Beitrag zum Erhalt des Gemeinwesens, für die Verbesserung der Infrastruktur und für eine lebendige Heimat, wie er sagte.

Der guten Bilanz folgte ein optimistischer Ausblick mit einem Spagat zwischen Modernisierung und Bewahrung. "Für die einen ist die Bank eine App, für die anderen geht es um persönliche Betreuung." Einen guten Mittelweg zu finden, darin sah der Vorstandssprecher in Zeiten extremer Veränderungen im Bankensektor eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Dennoch gelte die Wegweisung des Raiffeisen-Gründungsvaters weiter, den Genossenschaftsgeist mit menschlicher Einsicht, geistiger Kraft und persönlichem Mut zu stärken.

Diese Grundwerte bestätigten die Vorstände Ott und Wolf sowie Personalchefin Alexandra Dippl auch dem Personal. Langjährige Leistungsträger "mit der besten Mannschaft aller Zeiten" standen deshalb im Mittelpunkt des Ehrungsabends im Restaurant Rußweiher in Eschenbach. Die Bank würdigte ihr Humankapital für 10-, 20-, 25-, 30- und 40-jährigen Einsatz im Dienst der Genossenschaftsidee. Gleichzeitig richtete das Vorstandsduo den Blick auf die bevorstehende Fusion. Einen Verlust des Arbeitsplatzes brauche niemand zu fürchten.

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