Schnelles Internet für Eschenbach

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz (rechts) unterzeichnete im Beisein von Christoph Bernik von der Telekom den Vertrag zum Breitbandausbau in Eschenbach und Umgebung. Bild: rn

Die Telekom erhält den Zuschlag für den weiteren Breitbandausbau. Das schnelle Internet ist damit auch für rund 100 Haushalte in Außenbereichen der Stadt gesichert.

Am Donnerstag fiel im Rathaus die Entscheidung. Die Telekom hat erneut den Zuschlag für den Ausbau des Internets erhalten. Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz unterzeichnete den Vertrag, mit dem rund 100 Haushalte in und um Eschenbach Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) erhalten. Damit können Kunden nicht nur ruck zuck ins Internet gehen, sie können auch Entertain, TV-Produkt der Telekom, nutzen.

"Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir in Kürze allen Bürgern und Unternehmen den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen", versicherte Lorenz zufrieden. Überzeugt zeigte er sich, dass auch für Arbeitnehmer mit Heimarbeitsplatz und Selbstständige eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und Breitband für deren Immobilie einen Mehrwert darstellt. Im Breitbandanschluss sah er einen wichtigen Standortfaktor.

"Wir danken der Stadt Eschenbach für das erneute Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen", erwiderte Christoph Bernik. Als Verantwortlicher für den Breitbandausbau in der Region sprach er von der Bedeutung eines schnellen Internetanschlusses und erklärte: "Deshalb wollen wir so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung stellen. Wir versorgen die Bürger mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen das Erschließungsgebiet zukunftssicher."

Bernik kündigte etwa 20 Kilometer zu verlegende Glasfaserkabel an, mit denen die Ortsteile Großkotzenreuth, Kleinkotzenreuth mit Obersee, Hotzaberg, Breitenlohe, Weidlberg, Hammermühle, Eschenbacher Mühle, Witzlhof, Trag, Runkenreuth, Neurunkenreuth, die Sommerleite und auch das künftige Baugebiet Esperngasse Ost versorgt werden. Er versicherte den Einbau neuester Technik mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 473 000 Euro.

Neben dem Einstieg in die Feinplanung wird sich die Telekom nun eine Firma für die erforderlichen Tiefbaumaßnahmen suchen. "Da zurzeit wahnsinnig viele Aufträge anstehen, ist es nicht leicht, kurzfristig eine Firma zu mobilisieren", gab Bernik zu bedenken. Da das Förderprogramm "neue Wellen verursacht", seien Auftragsspitzen noch nicht erreicht. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass es nach Abschluss der Gestattungsverträge mit Grundbesitzern und "sobald der Schnee weg ist" los geht. Zufrieden zeigte er sich, dass die Telekom in der Initiative "Mehr Breitband für Deutschland" seit 2008 bereits knapp 6000 Ausbaukooperationen mit Gemeinden und Investoren geschlossen hat. Weit über eine Million Haushalte hätten auf diese Weise Zugriff auf schnelle Internet-Anschlüsse erhalten.

Für sein schnelles Handeln dankte Karl Lorenz Bürgermeister Peter Lehr, der zurzeit Urlaub hat. Denn erst am 26. Juli hatte ihm bei einem Festakt in Nürnberg Staatsminister Dr. Markus Söder auf dem "Weg zur Datenautobahn" den Förderbescheid über 378 900 Euro übergeben. Der im Rathaus unterzeichnete Vertrag zum weiteren Breitbandausbau wird in der Telekom-Zentrale in Bonn noch gegengezeichnet.
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