27.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Stadtverband blickt in Zukunft

Faschingszug, Maibaum- und Bürgerfest sowie das Jubiläum 150 Jahre Feuerwehr sind besondere Stationen im Veranstaltungskalender 2018. Bei der Vollversammlung des Stadtverbandes zeugten Rück- und Vorschau von einem regen Vereinsgeschehen.

von Walther HermannProfil

In seinem Halbjahresbericht zog Dieter Kies ein positives Resümee zu Veranstaltungen wie 50 Jahre Waldjugend, 50 Jahre Karten- und Schachverein, 40 Jahre Stadtmeisterschaft Kegeln, 70 Jahre Wiedergründung Frohsinn, Absetzübung der US-Partnereinheit (Fallschirmjäger), Kirchweihfest, Segnung Taubnschuster und Verleihung von Feuerwehrehrenzeichen, an denen sich der Vorstand beteiligt hatte. "An Jahreshauptversammlungen von Vereinen nahmen wir nur teil, wenn wir dazu eingeladen waren", sagte Kies. Bezüglich des Bürgerfestes zeigte er sich überzeugt, dass wegen der zahlreichen Zelte der gegen Abend einsetzende Regen der Festlichkeit wenig anhaben konnte. Er sprach von einer sehr guten Besucherzahl, nannte den Ferrari-Simulator ein "Zugpferd" für Kinder und dankte den Gardemädchen der Faschingsgesellschaft für die Bedienung. Das Bürgerfest hatte erstmals mit einem evangelischen Gottesdienst begonnen. Pfarrerin Anne Utz bedankte sich für die Möglichkeit der Gottesdienstgestaltung, der sie ökumenische Inhalte beimaß.

Vor dem Kirwa-Verein zog Kies den Hut. Er dankte für die mehrtägige Gestaltung der Eschenbacher Kirchweih und freute sich insbesondere über die Teilnahme von vier Vereinen mit Fahnen am Kirchenzug. In seiner Vorschau auf die bis Oktober 2018 angekündigten rund 60 Veranstaltungen befasste er sich insbesondere mit dem Rathaussturm am 11. November, dem Adventsmarkt des Heimatvereins (3. Dezember), der Waldweihnacht der Kolpingfamilie (17. Dezember), dem Faschingsball (20. Januar), dem bunten Nachmittag (28. Januar) und dem Faschingszug (10. Februar) der Faschingsgesellschaft. Die Freien Wähler nehmen in ihren Jahreskalender alle Veranstaltungen der Vereine auf. Kies appellierte an die Vereinsvorsitzenden, Veranstaltungstermine baldmöglichst beim Kalenderführer der Stadt zu melden. Er rief auf zur Beteiligung an der Gestaltung des Volkstrauertages und zu Beiträgen für den Stadtboten. Bei Vinzenz Dachauer bedankte er sich für die Gestaltung dieser Nachrichten. Nichtzustellungen von Stadtboten/Stadtverbandsnachrichten sollen gemeldet werden.

Einen "Leitfaden zur Durchführung von Vereinsfeiern" stellte Bürgermeister Peter Lehr vor. Dieser kann im Internet abgerufen werden. Darüber hinaus besteht das Sorgentelefon "Ehrenamt" der Bayerischen Staatskanzlei (Telefon 089/1222212). Er dankte den Vereinen und verkündete: "Seit vielen Jahren hat unsere Einwohnerzahl wieder die 4000er-Grenze überschritten." Er wertete das als Zeichen, dass es in Eschenbach rund läuft und die Rahmenbedingungen für eine Wohnsitznahme geschaffen wurden. Den Vereinen bescheinigte er: "Ihr schafft ein Klima, das die Menschen dazu bewegt, nach Eschenbach zu kommen." Er bat die Vereine um rechtzeitige Mitteilung, wenn bei Veranstaltungen seine Anwesenheit gewünscht wird.

Als Mitglied des Kulturausschusses informierte Thomas Riedl über eine angedachte Ü 30-Veranstaltung im Malzhaus. Als Maßnahme zur gegenseitigen Unterstützung der Vereine schlug er des Weiteren eine Liste vor, die Gegenstände enthält, die für eine Verleihung zur Verfügung stehen. "Es muss nicht jeder Verein alles selbst kaufen", lautete seine Begründung.

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Weitere Informationen:

www.bayern.de/Vereinsfeiern

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