22.02.2018 - 20:00 Uhr

VHS-Kochkurs entführt Teilnehmer nach Südkorea "Abendmahl" vor der Nationalflagge

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang lassen grüßen: Zum Medaillenregen für die deutsche Mannschaft gab es für ein Dutzend Fans der asiatischen Küche bei einem Kochkurs der Volkshochschule spezielle Köstlichkeiten.

Die südkoreanische Nationalflagge begleitete die Teilnehmer am VHS-Kochkurs im Sonderpädagogischen Förderzentrum. Das Ergebnis des Spezialitätenabends mit Küchenchefin Anna Lim-Arnold (rechts) war eine Werbung für die Küche aus Fernost, die auf viel Gemüsezutaten setzt. Bild: do
von Robert DotzauerProfil

Der Sushi-Boom machte die japanische Küche hoffähig, und auch Chinarestaurants haben hierzulande großen Zulauf. Aber wie ist es um die koreanische Küche bestellt? Antworten gab in der Küche des Sonderpädagogischen Förderzentrums Anna Lim-Arnold, die Pächterin des Altstadt-Cafés.

Zwölf Männer und Frauen, unter ihnen VHS-Geschäftsführerin Angelika Denk, ließen sich von der Gastronomin in die abwechslungsreiche koreanische Küche entführen. Diese setzt auf traditionsreiche Speisen mit Reis und viel Gemüse. "Koreanisches Essen ist gesünder, da zum Fleisch viel Gemüse gegessen wird", merkte die versierte Küchenchefin an. Dieser Aussage folgten Einweisungen in die Schmankerl-Zutaten aus Fernost: Milchreis, Nori-Blätter, eingelegter Rettich, Surimi-Sticks, Gurken und Karotten, Spinat, Frühstücksfleisch, zubereitet mit gerösteter Sesamsaat, eine leckere Gemüserolle - das koreanische "Kimbap" wurde zum Schleckermahl.

"Bulgogi" hieß die nächste Speise: eine Art mariniertes Schweinegeschnetzeltes mit Sojasauce, Knoblauch, Karotten, Zwiebeln, Zucchini, Reis und Sesamsaat als Beilage. Dazu kam eine Mischung aus gewürztem Gemüse und Reis, koreanisch "Bibimbap" genannt. Das landestypische "Abendmahl" wurde vor der südkoreanischen Nationalflagge zum vergnügten Schlemmen.

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