Vortrag über Glücksgefühl
lob nicht vergessen

Den Weg des "Beziehungsglückes" gingen beim Frauenfrühstück die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes Speinshart. Kathrin Karban-Völkl gab der Damenwelt Tipps zum nachhaltigen Glücklich-Sein. Bilder: do

Glücksgefühl wo bist du? Diese Frage von Kathrin Karban-Völkl machte die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds Speinshart neugierig. Beim Frauenfrühstück zeigte die Religionspädagogin und Ghostwriterin aus Kemnath Wege zu einem glücklichen Beziehungsgeflecht auf.

Eschenbach/Speinshart. Gelingende Beziehungen wurzeln in uns selbst, fand Kathrin Karban-Völkl bei ihrer Glücksoffensive im Rußweiher-Hotel Rodler. Grund genug, für guten Nährboden zu sorgen, betonte die 35-jährige Glücksbringerin. Wie denke ich über meine Mitmenschen? Wie rede ich mit ihnen? Und wie oft rede ich vor allem über sie? Impulse, Gedankenspiele und Fragen rund um das große Feld der Beziehungen nahm die Referentin nach einem Schlemmer-Frühstück unter die Lupe. Rasch wurde dabei deutlich: Oft führt der Weg zum Beziehungsglück über Schlüsselmomente. Momente, die bewusst machen, wie reich das Leben durch gelingende Beziehungen sein könne, meinte die Expertin.

"Aufstehn und aufeinander zugehn, voneinander lernen, miteinander umzugehn", hieß fortan die Grundempfehlung an die gut 30 Seminarteilnehmerinnen. Die Autorin rückte zum Thema "Ich & die Anderen - Beziehungsweise glücklich" das Glücklich-Sein als Lebenselixier ins Blickfeld des Handelns. Die Kunst der Mutter von drei Töchtern waren dabei Beispiele aus dem Lebensalltag. "Jeder ist, wie er ist", erinnerte sie ans Grundprinzip einer guten Beziehung. Karban-Völkl verstärkte dieses Bild mit vielen Fragestellungen und Tipps zum Beziehungsglück. Beispielhaft folgten Betrachtungen zum Thema "Ich und die Anderen" mit dem Ratschlag, sich Gedanken über die Anderen und ihre Denkweise zu machen. Zur Wertschätzung dem anderen gegenüber gehöre auch, ihm auf Augenhöhe zu sagen, was einem an ihm störe. "Vergessen Sie das Loben nicht", lautete ein weiterer Beziehungstipp. Für besonders wichtig hielt die Religionspädagogin das Zuhören "mit zwei Ohren".

Zusammenfassend empfahl die Referentin ein "Fest des Lebens". Als Verhaltensregeln nannte sie das goldene und kostenlose Wort "Danke" in die Beziehung einzubringen und aufzuhören, Vergleiche zu ziehen und strenge Messlatten an sich und bei den Mitmenschen anzulegen. Sie bilanzierte: "Beziehungsglück braucht keine Perfektheit." Wichtig sei die Einsicht, dass auch ein "bisschen Spinnen" erlaubt sei. Auch mit sich ins Reine kommen, sei ein guter Weg, auf Andere positiv zu wirken und dem Beziehungsglück als reichem Lebensschatz auf die Sprünge zu helfen. Beifall war der Referentin gewiss. Frauenbund-Vorsitzende Elisabeth Nickl versicherte: "Von den vielen Tipps bleibt bestimmt viel hängen." Für den 25. November lud die Vorsitzende zum Einkehrtag ein.
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