18.04.2017 - 20:10 Uhr
Oberpfalz

Frauen-Union auf Firmenbesichtigung bei Schug-Gruppe: "Imperium" wächst

Die Entwicklung ist rasant. Immer neue Angebote befördern die Schug-Gruppe zum Global Player für Medizinprodukte. Die Firma setzt auch auf ihrem Gelände im Industriegebiet Maßstäbe: Drinnen wie draußen demonstriert sie Innovation. Bei der Betriebsbesichtigung der Frauen-Union sprach Chef Hubert Schug von einer vielversprechenden Dynamik. Die jährliche Umsatzsteigerung betrage 25 Prozent.

Die Frauen-Union zu Gast im "Schug-Imperium". Höchstpersönlich führte Hubert Schug (links) durch die Firma. Bild: do
von Robert DotzauerProfil

Photovoltaik-Module auf allen Gebäuden, Elektro-Autos, Hackschnitzelheizung: "Wir sind im energetischen Bereich zu 100 Prozent autark", verkündete Schug stolz. Ein Gewächshaus mit Arzneipflanzen ist im Entstehen, und für den Brandschutz steht ein Tanklöschfahrzeug bereit. Die ausgebildeten Einsatzkräfte kommen aus der Firma.

Beim Rundgang durch die Produktions- und Lagerräume machten sich die Besucher anschließend ein Bild von der Entwicklung des "Schug-Imperiums" im Bereich der Arznei- und Verbandsmittelversorgung, des Sanitätsfachhandels und der Verpackung. Blister-Technik ist aus dem Handel mit Gesundheitsprodukten nicht mehr wegzudenken. Darunter versteht Schug ein ganzheitliches Sortiment an Verbandsstoffen, das individuell mit ausgeklügelter Logistik zusammengestellt wird.

Im "Schug-Medical-Bereich" lagert ein riesiges Sortiment an Medizinprodukten für Kunden im In- und Ausland: Ärzte, Seniorenzentren, Krankenhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Großhandel, Patienten - und Tattoo-Studios. Der Online-Handel floriert, auch ein Notfalldienst steht bereit. Für die Barmer Ersatzkasse ist die Firma nun Vertragspartner für große Teile Bayerns zur Lieferung von Reha-Gerätschaften.

Hubert Schug sieht sich als Rundumversorger im medizinischen Umfeld. Als ein Erfolgsrezept nennt er das flexible Denken und Handeln der über 150 Mitarbeiter. "Wir finden Wege, die Nachteile einer Gesundheitsversorgung auf dem Land auszugleichen." Deshalb ist er auch ein energischer Verfechter der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Es gelte, neue Formen der Kommunikation zwischen Patienten und Leistungserbringern zu finden. "Die Vernetzung ist überlebenswichtig."

Zum Credo des Chefs gehört auch die Weiterbildung des medizinischen Personals. "Medical Service", heißt dieses Geschäftsfeld, das allen Profis im Gesundheitswesen - ob Arzt, Krankenschwester, Apotheker oder Altenpflegerin - Kenntnisse im Praxis- und Qualitätsmanagement vermittelt, um die bestmögliche Versorgung der Kranken zu gewährleisten.

Ihre Bestätigung findet die Firmenentwicklung in laufenden Zubauten. Auf noch grüner Wiese ebnet nebenan eine Planierraupe weiteren Baugrund. Hubert Schug spricht von "fortgeschrittenen Planungen" für ein weiteres Betätigungsfeld.

 

 

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