Architekten informieren über Sanierung der Pfarrheim-Außenanlagen - Bis Ende Mai abgeschlossen
Pilotprojekt in der Diözese

Architekt Josef Schönberger erläuterte Pfarrgemeinderatssprecher Roland Helm, Pfarrer Erwin Bauer und Kirchenverwalter Anton Hochwart (von links) am Pfarrheim die Außensanierungsmaßnahmen. Bild: gz
Lokales
Eslarn
06.05.2013
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Die Arbeiten an den Außenanlagen rund um das Pfarrheim mit einem Gesamtvolumen von 85 000 Euro schreiten zügig voran und sollen bis zum Pfarrfest am 30. Mai abgeschlossen sein. "Jeder, der möchte, kann für einen Baum oder Strauch eine Patenschaft übernehmen und auf Wunsch kann der Name des Paten auch auf einem Schild erwähnt werden", erläuterte Pfarrer Erwin Bauer.

Die Planungen haben Architekt Diplom-Ingenieur Josef Schönberger und sein Sohn, Landschaftsarchitekt Korbinian Schönberger, übernommen. Das Erfolgsgeheimnis für Eslarn war eine lange Vorbereitungsphase, die Ausschreibung verschiedener Varianten und als Endergebnis eine gute gestalterische Lösung. Mit dem Resultat habe die Pfarrei die vorhandenen und gut erhaltenen Ressourcen wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt.

Ortstermin mit Pfarrei

Bei einem Ortstermin mit Pfarrer Bauer, Kirchenverwalter Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatssprecher Roland Helm stellte der Seniorchef des Architektenbüros die Maßnahmen vor. Das Pfarrheim soll ein Treffpunkt für kirchliche Vereine und Organisationen sein. Die Gesamtmaßnahme mit Innen- und Außensanierung bezeichnete Schönberger als Pilotprojekt in der Diözese.

Genügend Parkplätze

Im rückwärtigen Bereich des Pfarrheims wurde an der Poststraße der Eingang zum Pfarrbüro angelegt. Pflegeleichte Drainagesteine, sollen das Versickern des Niederschlagswassers gewährleisten. Ein der Straßenhöhe angepasstes "Rasenpflaster" bietet ausreichend Parkmöglichkeiten. Ein fest installierter Fahrradständer sorgt zudem für eine Abstellmöglichkeit.
Rund um das Pfarrheim wird eine Rasenfläche mit Bäumen und Befestigungen mit ausgewählten Pflastersorten berücksichtigt. Auf der Haupteingangsseite werden sämtliche Stufen beseitigt und der Eingangsbereich so gestaltet, dass älteren Menschen der Zugang mit Rollator oder im Rollstuhl möglich ist. Für eine seniorengerechte Gehhilfe sorgt ein Handlauf. Ein behindertengerechter Eingang sei laut Architekt Schönberger wegen der unten liegenden Kegelbahn und der begrenzten Länge zum Eingang nicht umsetzbar.

In die Freiflächengestaltung wird kugelgestrahltes Betonpflaster verbaut, das die Rutschgefahr vermindert. Zwei Lampen sorgen bei nächtlichen Veranstaltung für die Ausleuchtung. Zur Erleichterung der Pflege wird die Rasenfläche so angelegt, dass der Bereich mit dem Rasentraktor befahrbar ist. Bei der Pfarrheimsanierung fielen für die Außenfassade mit Dach und Gebäudedämmung 120 000 und für die Außenanlage 85 000 Euro an. Die Pfarrei werde laut Pfarrer Erwin Bauer zwar durch die Diözese Regensburg mit Zuschüssen unterstützt, trotzdem sei die Kirchenverwaltung weiterhin auf Spenden und auf die Übernahme von Patenschaften angewiesen.
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