Beim Starkbierfest kommen einige Ereignisse aus Eslarn scharfzüngig zur Sprache: Im Visier der "Ratschkathln"

Eslarn
15.03.2012 - 00:00 Uhr

Einige Pfeile schossen die Akteure beim Starkbierfest der Feuerwehr und der Blaskapelle "Schlossberger" auf Personen des öffentlichen Lebens ab. In der voll besetzten Turnhalle der Grundschule nahmen Bürgermeister Reiner Gäbl mit Stellvertreter Georg Zierer, einige Markträte sowie zahlreiche Firmen- und Vereinsvertreter gemütlich Platz.

Mit viel Applaus honorierten die Besucher den Auftritt der drei Feuerwehrkameraden Christian Sterr, Fabian Wild und Peter Kaiser (von links). Bild: gz

Über den starken Besuch war Vorsitzender Marco Procher von der Feuerwehr überaus erfreut. Ein tatkräftiges Feuerwehrteam servierte nach dem legendären "O'zapft is" dunkles Zoigl und leckere Brotzeiten. Beste Unterhaltung boten die 18 Musiker der "Schlossberger" unter der Leitung von Albert Grießl.

Ein Höhepunkt war der Auftritt von Gstanzlsänger Fabian Wild, der mit scharfzüngigen Reimen glänzte. In Erinnerung gerufen wurden Vorkommnisse aus dem kommunalpolitischen Leben.

Zur Eile mahnte der Sänger beim Bau des Leichenhauses wegen des demografischen Wandels. Begleitet wurde der Gstanzlsänger von den beiden Aktiven Christian Sterr und Peter Kaiser an ihren Schlagzeugen.

Die heitere Szenerie setzte das Frauenduett "Mathild und Amalie" alias Doris Wild und Agnes Härtl fort. Sie erinnerten an den Besuch zweier Handwerksburschen auf der Walz und an die wundersame Verpflegung mit kostbarem Zoiglbier. Die "Feierwehrkapell'n" wurde zur Boygroup umgetauft und jede Waldabteilung soll künftig genauer gekennzeichnet werden. Ins Visier der beiden "Ratschkathln" gerieten nicht zuletzt die drei restaurierten Fahnen des Kriegervereins.
Das Angebot von Mathild und Amalie, sich als Fahnenbräute bei den Kriegern zur Verfügung zu stellen, provozierte den Dirigenten Manfred Wild zu einem kurzen Kommentar: "Dann müssen wir ja auch noch das Geld für die Restaurierung der beiden Damen aufbringen."

Die humorvollen Darbietungen honorierte das Publikum mit lautstarkem und begeistertem Beifall. Dann spielten die "Schlossberger" bis spät in den Abend hinein. Die 18 Musiker glänzten mit fetzigen Märschen, bayerisch-böhmischen Klassikern und Gesängen.

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