28.08.2014 - 00:00 Uhr
EslarnOberpfalz

Feldtag der "Opel-Freunde-Isling" mit Oldtimer- und Landwirtschaftsausstellung ein voller Erfolg Mix aus Nostalgie und Neuzeit

Der Feldtag der "Opel-Freunde-Isling" am Gewerbegebiet "Zankeltrad" war trotz des schlechten Wetters ein toller Erfolg und bot mit einer Oldtimer- und Landwirtschaftsausstellung eine bunte Mischung von Nostalgie und Neuzeit.

Die Hingucker bei der Oldtimer-Ausstellung waren vor allem die betagten Bulldogs. Bild: gz
von Karl ZieglerProfil

Die zahlreichen Gäste kamen bis aus den umliegenden Landkreisen, bewunderten historische Zugmaschinen und eine Vielfalt zeitgemäßer Arbeitsgeräte. Zudem verwöhnten die Mitglieder der "Opelfreunde" die Besucher mit kulinarischen Angeboten. Ein Monstertraktor der Marke Schlüter mit über 300 PS und ein 64 Jahre alter Bulldog der Marke Fahr bereicherten die Schau. Die "Opelfreunde" ließen die Geschichte der Landwirtschaft lebendig werden und präsentierten nach dem Motto "So wai"s fraier wor und wais heit is" eine Oldtimer- und Geräteausstellung, zu der sie ins Gewerbegebiet zur Firma "Landtechnik Distner" einluden. Die Opel-Liebhaber - sie hatten für reichlich Parkmöglichkeiten gesorgt - bereiteten den Gästen einen gemütlichen Frühschoppen, reichten zum Mittagessen knusprigen Rollbraten und Grillwaren sowie nachmittags feinen Kuchen. Das wechselnde Wetter meisterten die Organisatoren mit Sitzgelegenheiten im Freien und in der Halle ohne Probleme.

Bereits am Vormittag füllten sich die Plätze des Ausstellungsgeländes mit vielen Oldtimern sowie zeitgemäßen und neuwertigen landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten. Die Gegenüberstellung zeigte eine Zeitreise durch die fortschreitende Entwicklung und Technik in der Landwirtschaft.

Fahr, Fendt und Allgaier

Zum ältesten Traktor, einem 15-PS-starken Fahr-D15 mit Baujahr 1950 von Anja Balk aus Moosbach, gesellte sich ein Fendt-"Fix" mit Baujahr 1951 des Eslarners Josef Füssl und ein 63 Jahre alter Allgaier mit 22 PS von Christian Landgraf aus Moosbach. Der Fahr-Bulldog wurde in einer Scheune entdeckt, vom Allgaier-Typ A 22 existieren weltweit nur noch 6000 Stück. Daneben parkte ein "Eicher" der Marke ED 16/2 von 1954 mit 19 PS.

Eindruck hinterließen die neuwertigen landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge, unter anderem ein Monstertraktor der Marke Schlüter, Typ Super 3000 TVL, Baujahr 1981, mit einem Hubraum von 12 000 Kubik. Die über 300 PS-starke Zugmaschine mit Turbolader von Thomas Paa aus Rötz misst über drei Meter Höhe und stammt aus einem Rittergut in Norddeutschland.

Gewaltige Heuwender

Neben den Zugmaschinen standen vielfältige Nutzfahrzeuge wie Mähdrescher mit über sechs Metern Schnittbreite, Kipper mit 45 Kubikmeter Ladevolumen, gewaltige Heuwender und mehrscharige Ackergeräte sowie eine Vielzahl an Anbaugeräten.

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