05.04.2011 - 00:00 Uhr
EslarnOberpfalz

Feuerwehrjugend nimmt beim Starkbierfest Geschehnisse in Gemeinde aufs Korn "Boygroup" sorgt für Heiterkeit

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von Karl ZieglerProfil

Das Starkbierfest der Feuerwehr und der Blaskapelle "Schlossberger" fand trotz des Wechsels vom Bauriedl-Saal in die sanierte Alte Turnhalle und der Bedenken einiger Zweifler ein positives Echo. Die Jungfeuerwehr als "Eslarner Boygroup" glänzte mit Gstanzln und gefälligen Auftritten.

Pünktlich um 20 Uhr hieß es am Samstag "O'zapft is". In die Reihen der vielen Besucher mischte sich Bürgermeister Reiner Gäbl in kurzer Lederhose mit Ehefrau Sonja im feschen Dirndl. Viele Gäste bereicherten ebenso die Veranstaltung gemäß dem Motto "Trachtenparade".

Das 20-Liter-Bierfässchen im Leiterwagen sicherte sich der Schützenverein 1884 mit Vorsitzendem Karl-Heinz Distner, der die meisten Mitglieder in einheitlicher Kleiderordnung mobilisieren konnte. Mit dem zweiten Platz mussten sich der Feuerwehrpatenverein aus Pfrentsch, der TSV Eslarn und der FC-Bayern-Fanclub begnügen.

Für Unterhaltung sorgte die Blaskapelle "Schlossberger" mit bekannten bayrisch-böhmischen Märschen, Polkas und Melodien. Mit deftigen Schmankerln versorgten Mitglieder der Feuerwehr die Besucher.
"Das Bier ist nicht zu dunkel wie die CSU, aber auch weniger rot wie die SPD, in der Farbe geradezu ideal", beschrieb Albert Grießl sein eigenes Zoiglbier. Außerdem fanden die Gäste in einem Barzelt im Pausenhof eine Unterkunft.

Höhepunkt war der Auftritt einer "Boygroup" der Jungfeuerwehr, die mit zwei tollen Auftritten begeisterte. Gekonnt erinnerte Fabian Wild mit tiefsinnigen Gstanzln an einige Begebenheiten in der Gemeinde. Der Musiker ließ das Maibaum-Dilemma, die Dreijahresdebatte über das altengerechte Wohnprojekt und die vieldiskutierte Klärschlamm-Trockenanlage wieder aufleben.

Der Sänger umrahmte die Lieder gekonnt mit seiner Quetschn, unterstützt von Christian Sterr und Peter Kaiser. Später kamen zwei lästernde "Waschweiber" zu Besuch und wussten über manchen Eslarner etwas zu berichten. Das Duo Amalie und Mathilde (Agnes Härtl und Doris Wild) erinnerte an den inneren Drang örtlicher Prinzen oder an landwirtschaftliche Ölspuren.

Die Gäste belohnten die humorvollen Darbietungen der Jungfeuerwehr mit reichlich Beifall. Insgesamt bestand das Starkbierfest in der Turnhalle die Premierenfeier, so dass sich die Besucher auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr am gleichen Ort freuen dürfen.

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