Gremium wählt erstmals Feldgeschworene - Kommunbrauhaus-Sanierung Thema im Bauausschuss
Neuheit im Gemeinderat

Lokales
Eslarn
25.04.2013
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Mit einem Novum befasste sich der Marktrat in der Sitzung am Dienstagabend. Erstmal wählte das Gremium neue Feldgeschworene. Das aber auch nur deshalb, weil sich die verbliebenen drei Feldgeschworenen nach dem Tod der bisherigen Mitglieder auf keine Nachfolger einigen konnten.

Herbert Dobmeier, Josef Kleber, Michael Kleber, Hans Lindner und Stefan Schönberger hatten ihre Bereitschaft erklärt, das Amt zu übernehmen. Die Auszählung brachte folgendes Ergebnis: Josef Kleber (14 Stimmen), Herbert Dobmeier und Stefan Schönberger (jeweils 13), Hans Lindner (12) und Michael Kleber (2). Somit waren die ersten vier Bewerber gewählt.

Einstimmig genehmigte der Marktrat den Antrag von Eugen Winter auf Anbau einer Garage und Erweiterung eines Wintergartens auf dem Grundstück in der Heubachgasse. Keine Einwendungen gab es zum Antrag der Bioenergie Kleber, Roßtränk, auf Verlegung einer Fernwärmeleitung in der Katzenbühlstraße und der Paßenriether Straße.

Straße unterquert

Nach Informationen von Bürgermeister Reiner Gäbl werden die Straßen nur unterquert. Wie in bisherigen Fällen wird dafür ein Vertrag mit dem Antragsteller unterzeichnet, der auch die Kosten für die Maßnahme zu übernehmen hat.

Auf Kritik bei Siegfried Wild stieß der Modus zur Ausschreibung der Gewerke für Installation, Sanitärinstallation, Heizungsinstallation und die Einrichtung der Wärmepumpe bei der Sanierung des Kommunbrauhauses und des Zoiglmuseums. Wie Gäbl auf Rückfrage bestätigte, hatten die angeschriebenen Firmen zehn Tage Zeit, die umfangreiche Ausschreibung zu bearbeiten und die Angebote abzugeben.
Dies sei ein Grund dafür, dass von den acht Unternehmen für Heizungsinstallation kein einziges Angebot beim Markt eingegangen ist, stellte Siegfried Wild fest. Dabei wies der Marktrat ausdrücklich hin, dass es sich um eine Problematik handle, die mit dem Architekturbüro Josef Schönberger erneut aufgetreten sei. Die Erteilung der Aufträge wurde in die heutige Sitzung des Bauausschusses verwiesen. Architekt Schönberger muss sich vorher nochmals zur Frage der kurzen Ausschreibung der Gewerke äußern.

Beförderung von Schülern

Busunternehmer Albert Bauriedl hat den seit 30 Jahren bestehenden Beförderungsvertrag für die Schüler von Eslarn nach Moosbach altersbedingt gekündigt. Gleichzeitig bot Bauriedl an, statt des großen Busses einen kleineren einzusetzen. Nachdem diese Möglichkeit wegen der Schülerzahlen entfällt, wird sich die Marktverwaltung um eine Lösung unter Einbeziehung der RBO bemühen.

Einstimmig gewährt der Marktrat schließlich noch dem Kreisjugendring Neustadt/WN für das "Fifty-Fifty-Taxi" einen Zuschuss von 100 Euro.
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