18.08.2014 - 00:00 Uhr
EslarnOberpfalz

Patrozinium mit Diözesanjugendpfarrer Thomas Helm aus Regensburg "Schönheit des Glaubens"

"Alles Wirkliche im Leben ist Begegnung und eine besondere die Begegnung mit Gott im Evangelium und in der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche", predigte Diözesanjugendpfarrer Domvikar Thomas Helm aus Regensburg am Hochfest "Mariä Himmelfahrt". Ein Kirchenzug mit dem Kreuz und der Stadtkapelle Pleystein an der Spitze zog in weitem Bogen um die Kirche.

Die fahnenführenden Vereine und Organisationen der Gemeinde beteiligten sich beim Patrozinium am Kirchenzug. Bild: gz
von Karl ZieglerProfil

Angeführt von den Priestern, den fahnenführenden Vereinen, Mitgliedern des Gemeinderates, Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung marschierten die Teilnehmer durch den Ort, um dann den Gottesdienst zu feiern. Die Gottesmutter ist die Beschützerin der 325-jährigen Pfarrkirche. Domvikar Helm und Pfarrer Erwin Bauer zelebrierten die Festmesse. Der Kirchenchor übernahm die musikalische Umrahmung. Noch vor einigen Jahren war Domvikar Thomas Panzer, der 12 Jahre die Aufgabe der Jugendseelsorge in der Diözese wahrnahm, in Eslarn zu Gast. Am 13. September 2010 folgte Helm. Bereits in der Jugendzeit hatte Helm als Ministrant, Jugendgruppenleiter und zuletzt als Oberministrant Verantwortung übernommen und wurde nach dem Priesterseminar, einem Freijahr in Rom und dem Pastoralkurs zunächst Diakon. Die Priesterweihe fand am 25. Juni 2005 im Regensburger Dom durch Bischof Gerhard Ludwig Müller statt. Der 35-jährige Priester suchte schon immer gerne den Zugang zu den Jugendlichen und widmete sich von 2006 bis 2009 als Diözesan-Kurat den Pfadfindern und von 2008 bis 2009 als nebenamtlicher Stadtjugendseelsorger in Regensburg der Jugend.

Junge Menschen für die Schönheit des Glaubens zu begeistern und zu animieren ist sein Wunsch und seine Vision. Pfarrer Bauer dankte Helm für den ersten Besuch am "Hohen Frauentag" in Eslarn und für sein Wirken zur Stärkung des Glaubens. "Wir feiern heute Mariä Aufnahme in den Himmel und das Patrozinium unserer Kirche, die mit ihrem markanten Zwiebelturm, aber auch mit beeindruckenden Sakralbauten wie eine Nadel in den Himmel weist." Durch das vorhandene Gnadenbild sei die Kirche laut Pfarrer Bauer sozusagen auch Wallfahrtskirche.

Die Antwort liegt bei Maria

"Die Frage, was aus unserem Leben nach dem Tod wird", stellte Helm in der Predigt. "Die Antwort liegt in der Aufnahme Marias in den Himmel", erklärte er. Marias Aufnahme in den Himmel sei sozusagen das zweite Osterfest. Die frohe Botschaft im Evangelium berichte von der Begegnung der schwangeren Frauen Maria und Elisabeth, von Jesus und dem missionierenden Johannes dem Täufer. Auch heute noch seien die Menschen eingeladen, um Gott zu begegnen.

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