Pfarrversammlung: Angeblicher Weggang, Baumaßnahmen, Frauenbund und Jungkolping Themen
Pfarrer dementiert Gerüchte

Lokales
Eslarn
03.05.2013
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In der Pfarrversammlung berichteten Seelsorger, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat über Vergangenes und Zukünftiges. "Da keine Anregungen und Anträge vorliegen und nur wenige den Weg ins Pfarrheim gefunden haben, scheint in der Pfarrei jeder zufrieden und alles in Ordnung zu sein", resümierte Pfarrer Erwin Bauer mit den Kirchenvertretern.

"Eslarn kenne ich, da ist meine Mutter über die Grenze gekommen", zitierten Pfarrgemeinderatssprecher Roland Helm und Kirchenverwalter Anton Hochwart mit Stolz eine Aussage von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer bei seinem Besuch in Weiden. "Jeder Tag ist ein Geschenk" - mit diesem Lied eröffnete die gemischte Schola mit Monika Lindner, Gregor Härtl, Michael Hammerl und Herbert Lanz in Begleitung von Organistin Martina Brenner die Versammlung im Pfarrheim.

Wichtige Baumaßnahmen

Helm wies auf wichtige Baumaßnahmen hin, die kurz vor der Fertigstellung und für die Pfarrei zukunftsweisend sind. Das Pfarrheim wurde innen und außen saniert. In den katholischen Kindergarten integrierte man eine Kinderkrippe. Die nähere Beschreibung der beiden Projekte übernahm Architekt Josef Schönberger, der von einer guten Zusammenarbeit mit den kirchlichen Gremien sprach.

Kirchenverwalter Hochwart bezeichnete die Pfarrheimsanierung und Kinderkrippe als gelungene Bauwerke. Den Dank für das gezeigte Engagement an alle Helfer übermittelte Pfarrer Bauer. "Ich fühle mich in der Pfarrei sehr wohl und mir gefällt es hier in Eslarn." Damit entkräftete der Priester Gerüchte, dass er Eslarn verlassen möchte.
Da der Frauenbund in der Jahreshauptversammlung keinen neuen Vorstand fand, habe sich der Pfarrgemeinderat mit einem Aufruf im Pfarrbrief sowie in Treffen und Gesprächen mit diesem Problem beschäftigt. "Wir waren uns bewusst, wie wichtig der Frauenbund für unsere Pfarrei ist", stellte Helm fest. Einen besonderen Dank für ihren persönlichen Einsatz richtete der Sprecher an Pfarrgemeinderätin Katharine Rossmann und alle Frauen für die Bereitschaft, ein Ehrenamt im Frauenbund übernommen zu haben.

Weniger Mitglieder

Als eine Baustelle bezeichnete Helm die rückläufigen Mitgliederzahlen in der Jungkolpinggruppe, die im Pfarrheim einen speziellen Raum zur Verfügung gestellt bekamen. Ein herzlicher Dank ging an den ehemaligen Jungkolpingleiter Fabian Wild sowie an dessen Mutter Doris Wild und Christine Seibert. Die beiden Frauen werden Jungkolping weiterhin unterstützen. Im Mittelpunkt der Vorschau stand der kirchliche Feiertag Fronleichnam mit der Messfeier und der Prozession sowie das anschließende Pfarrfest. Helm bat die Pfarrangehörigen, alle kirchlichen Vereine und Organisation um zahlreiche Beteiligung und Unterstützung. "Unsere Pfarrei besteht nicht nur aus dem Bauwerk Kirche, sondern eine Pfarrei braucht vor allem aktive Gläubige, Menschen, die Glauben leben."

Im Namen der Pfarrei ersuchte Pfarrer Bauer abschließend alle, in der Kirchengemeinde mit ehrenamtlichem Engagement mitzuwirken und besonders den Jugendlichen in der Jungkolpinggruppe neue Angebote zu unterbreiten. "Wenn wir zusammenhalten, dann bringen wir etwas voran."
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