09.03.2017 - 13:28 Uhr
EslarnOberpfalz

Areal rund um das ehemalige Sägewerk Reindl Kein Industriegebiet mehr

Das Areal rund um das ehemalige Sägewerk Reindl liegt seit einiger Zeit brach. Nun macht der Eslarner Marktrat den Weg frei für eine neue Nutzung.

Das ehemalige Sägewerk Reindl ist zur Industriebrache geworden. Der Marktrat beschloss durch eine Änderung des Flächennutzungsplans eine künftige Nutzung als Industriegebiet zu verhindern. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Das Gebiet entlang der ehemaligen Bahntrasse mit dem früheren Bahnhof ist im Flächennutzungsplan als Gewerbe- und Mischgebiet ausgewiesen. In diesem Bereich liegt auch das ehemalige Sägewerk Reindl. Auf diesem Grundstück ist nach Demontage von Betriebsanlagen eine Industriebrache entstanden, die laut Stellungnahme der Verwaltung wegen ihrer zentralörtlichen Lage und für die Nutzung als Bushaltestelle für den öffentlichen Personennahverkehr eine wichtige Bedeutung hat.

Der Marktrat beschloss bei einer Gegenstimme die Änderung des Flächennutzungsplans, um somit eine künftige industrielle Nutzung und eine eventuelle neue Verkehrsproblematik auszuschließen. Mit einbezogen in die Änderung werden auch drei angrenzende Grundstücke. Damit werden weitere Areale erfasst, die im bisherigen Flächennutzungsplan für eine industrielle Nutzung vorgesehen waren.

Für Erholung nutzen

In Zukunft könnten die Flächen für den Tourismus und die Erholung genutzt werden, merkte Bürgermeister Reiner Gäbl an. Eine endgültige Entscheidung bleibt einem notwendigen Bebauungsplan vorbehalten. Aus der Beschlussvorlage war zu ersehen, dass die Sparkasse als Hauptgläubiger nach einer Verwertung der Grundstücke Reindl suchen. Das Gremium genehmigte außerdem folgende Bauvorhaben: Erneuerung des Wohnhauses mit Garage in Gmeinsrieth, Passenrieth 1, durch Errichtung eines neuen Wohnhauses (Ersatzbau); Errichtung einer einseitig offenen landwirtschaftlich genutzten Lager- und Unterstellhalle in Eslarn, Am Hasenbühl; Neubau einer Gerätehalle in Eslarn, Zankeltrad 2; Anbringung einer Schleppdachgaube in Eslarn, Schellenbachstraße 1; Anbau an ein Wohnhaus in Eslarn, Siedlungsstraße 11.

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