10.05.2017 - 20:00 Uhr
EslarnOberpfalz

Marktrat Eslarn verzichtet auf Bauleitplanung Am Heubach: Keine Erschließungsbeiträge

Der Marktrat Eslarn hat das grundsätzliche Einverständnis zum Eintritt in den geplanten Zweckverband Werbegemeinschaft Naturparkland Oberpfälzer Wald erklärt. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Gremium in seiner Sitzung am Dienstagabend.

von Walter BeyerleinProfil

Bürgermeister Reiner Gäbl hatte vorher die Notwendigkeit eines Beitritts erläutert, weil es nur dann möglich sei, in den Genuss von Fördermitteln über das Amt für Ländliche Entwicklung zu kommen.

Eslarn wird im Baugebiet "Am Heubach" weiterhin keine Erschließungsbeiträge erheben können. Dafür fehlen mangels Bauleitplanung die rechtlichen Voraussetzungen. Der Marktrat beschloss, keine Schritte zu einer Bauleitplanung in diesem Gebiet einzuleiten, weil dies nicht erfolgversprechend sei.

Einstimmig erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen zum Tekturplan für den Bau einer Lagerhalle durch die Firma Kleber Transporte GbR, und zum Neubau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle in Gmeinsrieth durch Wolfgang Kleber. Dem Bauantrag von Martin Bösl für die Errichtung von landwirtschaftlichen Nebengebäuden im Außenbereich wurde das gemeindliche Einvernehmen mit einer Gegenstimme erteilt. Marktrat Eduard Forster beurteilte das Vorhaben als nicht landschaftsverträglich, deshalb sollte sich das Landratsamt Neustadt/WN bei einer Besichtigung ein Bild von der Örtlichkeit machen.

Haushaltsplan genehmigt

Die Errichtung des Einfamilienhauses mit Fertigteilgarage und Carport in der Ernst-Michl-Straße 12 durch Julian und Christiane Salomon kann im Freistellungsverfahren erfolgen. Bei der Aufstellung des Bebauungsplanes mit integrierter Grünordnung "Im Wiesengrund" durch die Stadt Oberviechtach werden Interessen des Marktes Eslarn nicht berührt, so dass auf eine Stellungnahme verzichtet wird.

Bürgermeister Reiner Gäbl gab zudem bekannt, dass das Landratsamt den Haushaltsplan 2017 unter Berücksichtigung einer Kreditaufnahme in Höhe von einer Million Euro genehmigt hat.

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