Betty-und-Hanns-Zierer-Stiftung schüttet 2200 Euro aus
Geld für fünf Eslarner Familien

Die Bilder im Vordergrund erinnerten an die Stiftungsgeber Betty und Hanns Zierer. Fünf Familien freuten sich über insgesamt 2200 Euro aus der Betty-und-Hanns-Zierer-Stiftung. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
30.06.2017
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(gz) Die Betty-und-Hanns-Zierer-Stiftung wurde 2003 aus der Taufe gehoben. Seither dürfen sich jedes Jahr einige Familien aus Eslarn über Geld freuen.

Zur Sitzung des Stiftungsrats begrüßte Bürgermeister Reiner Gäbl besonders Hans Zierer als Vertreter der Stiftungsgeber. Der Rathauschef erinnerte an den 28. Juni, den Geburtstag der 2003 verstorbenen Stiftungsgeberin Betty Zierer, und an den Wunsch von Hanns Zierer, dass die Zinsausschüttungen aus der Stiftung jährlich am Geburtstag seiner Ehefrau vollzogen werden sollen.

Nach den Willen von Betty Zierer wird kein Sitzungsgeld ausgeschüttet und damit die Stiftung weiter gestärkt. Die Ausschüttung sollte zunächst Alzheimer- und Parkinson-Kranken zugute kommen. Da die Großfamilie Zierer aus acht Kindern bestand, war es für das Ehepaar ein Herzenswunsch, auch Familien mit mehreren Kindern eine finanzielle Hilfestellung zu geben.

Für die soziale Einstellung, das ehrenamtliche Engagement, der Gründung der ersten Selbsthilfegruppe für MS-Kranke in der Oberpfalz und dem Wirken als stellvertretende Landrätin erhielt Zierer das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Die Stadt Burglengenfeld zeichnete das Ehepaar für die sozialen Lebenswerke und dem aktiven sozialem Engagement mit der Bürgermedaille in Silber und der Markt Eslarn mit der Bürgermedaille in Gold aus.

Noch bis ins hohe Alter und seinem Tod 2014 kümmerte sich Hanns Zierer persönlich um die Belange der Stiftung und vermehrte mit großem Geschick auch das Stiftungsvermögen.

Bei der diesjährigen Ausschüttung übernahm Gäbl mit Hans Zierer und dem Stiftungsrat die Verteilung der Zinsausschüttung von 2200 Euro. Über eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 400 beziehungsweise 600 Euro freuten sich die Familien Ilona und Georg Grötsch, Tina und Stefan Forster-Siegl, Regina und Stefan Schmid, Marion und Manuel Wildenauer sowie Christine und Alexander Kleber. Außerdem erhielten die Eltern für ihre Kinder eine Tüte mit Geschenken, vor allem Süßigkeiten.
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