Leitungswasser sprudelt in den Loisbach
Einsatz für Bauhofmitarbeiter

Bauhofvorarbeiter Anton Hochwart, Franz Sterr, Baggerführer Stefan Sixl und Josef Füßl (von links) stellen das Leck fest und beginnen das Ausgraben. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
15.03.2018
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Den Abfall des Wasserdrucks in der Mittelzone hatte Wasserwart Anton Hochwart in der Fernwirkzentrale am Goldberg festgestellt. "Nach der Druckflussmessung musste es sich um ein größeres Leck handeln, da rund 15 Kubikmeter Wasser in der Stunde aus dem Leitungssystem ausströmten."

Der Chef der Wasserversorgung kontrolliert an sieben Tagen in der Woche in der Fernwirkzentrale den Durchfluss. Nach der Feststellung machte sich Hochwart mit einem handlichen Spezialgerät auf die Suche. Das Leckortungsgerät hilft, die akustischen Fließgeräusche des Wassers zu orten. Grundvoraussetzung für das Freilegen eines Rohrbruchs ist aber die Kenntnis über den genauen Verlauf der Wasserleitungen. "Wir hatten im Gemeindebereich seit Februar insgesamt acht Rohrbrüche" berichtete Wasserwart Anton Hochwart auf Anfrage. Der Grund liegt am teilweise veralteten Wasserrohrnetz, das vereinzelt bis zu 100 Jahre alt ist. Die meisten Gussleitungen stammen aus der Zeit von 1950 bis 1980. Die letzten beiden Rohrbrüche sind nur wenige Tagen her.

Bei einem Rohrbruch spielen laut Wasserwart weder die Tageszeit noch Minusgrade, Hitzewelle oder schlechtes Wetter eine Rolle, sondern nur die Versorgungssicherheit. Das Leckortungsgerät hatte kurz nach der Loisbachbrücke in der Langauer Straße reagiert. Nach dem sich die Baggerschaufeln tief in die Erde gegraben hatten, strömte aus der Hauptleitung das kostbare Nass direkt in den angrenzenden Loisbach. Jetzt hieß es, die Bruchstelle wieder zu reparieren und das kostbare Lebensmittel in der Wasserleitung zu sichern. Nach einige Stunden hatten die versierten Arbeiter das Leck wieder abgedichtet.
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