09.02.2018 - 20:00 Uhr
Eslarn

Lustiger AWO-Nachmittag im Sportzentrum Kampf gegen Cellulite

Beim Faschingsnachmittag der Senioren in der Gaststätte "Zum Sportzentrum" ging es heiß her. Die Organisation von Musik und Sketche lag in den Händen der Arbeiterwohlfahrt. Unterhaltungsmusik bot Klaus Lingl am Keyboard.

Das AWO-Damenteam verdeutlichen mit Polsterungen in der Hüfte ihre Plage mit der Cellulite. Bild: gz
von Karl ZieglerProfil

Bei den Stimmungsliedern wie "Die Hände zum Himmel" stimmten alle in den Text ein, und im Takt des Maestros zog eine Polonaise durch die voll besetzte Gaststätte. Die Polka "Böhmischer Traum" kündigte der Solist als heimliche Hymne der AWO an. Auf der vollen Tanzfläche standen Zwiefacher und Walzer im Rampenlicht. Mit einer flotten Tanzeinlage überraschten einige Mitglieder der AWO aus Waidhaus und Eslarn. Andere dagegen erfreuten sich an der netten Unterhaltung mit dem Tischnachbarn.

"Wir müssen heute etwas für die Frauenquote tun und deshalb pausiert in diesem Jahr das Männerballett", kündigte Pflegedienstleiterin Diana Radlböck fünf Frauen aus ihrem Team an. Die Fitness-Damen sagten der Cellulite singend den Kampf an. "Gott ist doch ein Mann. Warum tut er uns das an? Warum ist er denn so gemein und schuf uns mit Dellen am Po und an den Beinen? Oh Cellulite" Die Damen versuchten, mit geschmeidigen Bewegungen dagegen vorzugehen und ernteten viel Applaus.

Im Anschluss folgten Maria Fuchs und Margit Grötsch als älteres Ehepaar, das es sich beim Spazierengehen auf einer Parkbank gemütlich gemacht hatte und plötzlich Hunger verspürte. Bereits die wiederholten Nachfragen des Manns, was er eigentlich besorgen sollte, zeigten, dass die Vergesslichkeit ein normaler Prozess des biologischen Älterwerdens ist. Aus der Lust auf ein Erdbeereis wurde am Ende eine Wurstsemmel, die sich beide auch ohne den "vergessenen Senf" munden ließen.

Mit einem spontanen Sketch überraschte t die Abordnung der AWO aus Waidhaus. Der Pfarrer (Rita Schwarz) mahnte das Verschwinden des Messweins an und bat den Mesner (Anita Zeug), die Beichte abzulegen. Im Namen des AWO-Seniorenclubs dankte Leiterin Monika Maier allen für den Besuch.

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