17.08.2017 - 20:00 Uhr
EslarnOberpfalz

Pfarrei Eslarn feiert Pfarrpatrozinium Maria als Mutter der Mütter

Das Patrozinium der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt feiern die Eslarner groß. Heuer ist sogar ein besonderer Festprediger zu Gast.

Das Patrozinium mit zahlreichen Gläubigen feierten in Konzelebration Pfarrer Theo Schmucker, Pfarrer Erwin Bauer, Festprediger Hubert Windisch und Pfarrvikar Beatus (von rechts). Bild: gz
von Karl ZieglerProfil

"Die Gottesmutter Maria ist die Mutter aller Mütter, etwas Besonderes und ohne die menschliche Mutter des Sohnes Gottes gäbe es für uns Menschen keine Erlösung", erklärte Professor Dr. Hubert Windisch. Das Glaubens- und Hoffnungsfest der Pfarrkirche feierte die Pfarrei mit Kirchenzug, Festgottesdienst, Frühschoppen und Marienvesper. Der Kirchenchor führte die "Ettaler Liebfrauenmesse" auf.

Das Hochfest "Mariä Aufnahme in den Himmel" zelebrierten in Konzelebration Festprediger Windisch, Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrer Theo Schmucker und Pfarrvikar Beatus. Bauer bezeichnete das Patrozinium als einen der Höhepunkte des Kirchenjahres.

Windisch studierte katholische Theologie, unter anderem in Rom, und wurde 1974 dort zum Priester geweiht. Er promovierte im Fach Moraltheologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana und habilitierte sich an der Universität Regensburg für das Fach Pastoraltheologie. In seiner pastoraltheologischen Arbeit widmete sich der Priester der Frage nach der Seelsorge unter den Bedingungen einer sich rasant verändernden Gestalt der Kirche.

"Maria als Mutter der Mütter ist etwas Besonderes und hat das Privileg leibliche Mutter Gottes zu sein und ist wie alle Mütter unverzichtbar", erklärte Windisch. Maria von Nazareth, die größte von allen und das Vorbild für alle Frauen und Männer, zeige den Menschen wie eine Monstranz den Weg zu Jesus.

Auf dem Weg zu Gott finde Windisch die Frauen immer einen kleinen Schritt voraus. "Sie sind demütiger, in der Geduld stärker und in der Liebe wahrer und auf dem Weg zu Gott leichtfüßiger." Der Prediger bat alle in den Lobpreis Mariens, die ein untrügliches Zeichen der Hoffnung und eine Quelle des Trostes ist, einzustimmen. "Reihen wir uns an diesem Marienfesttag wieder neu in die Schar dieser gläubigen Menschen ein", fügte der Geistliche an.

Im Anschluss an die Messfeier segnete der Hauptzelebrant die 200 Kräuterbuschen des Katholischen Frauenbundes. Pfarrer Bauer wies nach dem Motto "Nach der Mess' die Mass" auf das Weißwurstfrühstück unter den Kirchenlinden hin. Bestens vorbereitet auf den Ansturm waren Jasmin, Konrad, Agnes und Klaus Härtl mit ihrem bewährten Kolpingsteam um Vorsitzenden Gregor Härtl. Mit einer Marienvesper am Nachmittag klang das Patrozinium aus.

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