Pfarrei in Eslarn sucht Nachfolgeorganisation
Familienkreis löst sich auf

Mit einer Fackelwanderung startete der Eslarner Familienkreis vor zwölf Jahren in eine bewegte und abwechslungsreiche Zeit. Archivbild: gz
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Eslarn
13.01.2017
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Die Umfragen hinsichtlich einer Fortsetzung des Familienkreises blieben ergebnislos. Da sich trotz Aufruf zum Mitmachen bisher niemand meldete, löst sich die Vereinigung nach zwölf Jahren aktiven Wirkens auf.

"Es war eine schöne gemeinsame Zeit, die mit einem geselligen Miteinander ausgefüllt war", dankten Pfarrer Erwin Bauer und Sprecherin Waltraud Rupprecht. Weiterhin angeboten werden die aus dem Kreis hervorgegangene und eigenständige Kinderkirche. Fest in den Gottesdienst integriert sind die in einer Singmappe vom Familienkreis zusammen gestellten Lieder.

Das Projekt "Familienkreis" wurde am 8. Dezember 2004 in der Gaststätte "Pfarrheim St. Marien" im Beisein von 15 Familien bei einem ungezwungenen Treffen auf Initiative von Pfarrer Bauer aus der Taufe gehoben. Die Mitgründerin Waltraud Rupprecht stellte sich als Sprecherin der eigenständigen Organisation zur Verfügung und erhielt durch die Kolpingsfamilie als Dachverband kräftige Unterstützung. Eine Mitgliedschaft in der katholischen Vereinigung war jedoch nicht gefordert.

Beim ersten offiziellen Treffen beschäftigten sich die Frauen und Männer mit der Programmgestaltung und legten dabei den Schwerpunkt auf kurzweilige Unterhaltung speziell für Kinder. Die Zusammenkunft des Familienkreises fand unter der Federführung von Waltraud Rupprecht in der damaligen Gaststätte "Pfarrheim St. Marien" statt. Ab der Gründung wurde den jungen Familien ein aktives Angebot unterbreitet und Müttern und Vätern mit ihren Kindern Gelegenheit zu gemeinsamen Unternehmungen geboten. Bei der ersten Aktion wanderten 45 Erwachsene und Kinder im Fackelschein von der Freizeitanlage "Atzmannsee" durch verschneite Wald- und Flurwege zum Lindner Brunnen.

In den Jahren ließen die Familien den Kinderfasching, das Ostereiersuchen- und -bemalen sowie die monatlichen Kinderkirchen zur Tradition werden. Es folgten Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen sowie der Besuch kirchlicher Festlichkeiten. Mit diesen Aktionen wurde die Geselligkeit und das aktive Leben unter dem Dach der katholischen Kirche und der Kolpingsfamilie gepflegt. Aber auch überlieferte kirchliche und weltliche Bräuche standen im Rampenlicht.

Im Lauf der Zeit wurden die Kinder größer und die Interessen vielfältiger, so dass wegen des fehlenden Nachwuchses der eigentliche Sinn der Gründung verlorenging und der Familienkreis nach zwölf Jahren aufgelöst wurde. Da die Mitglieder des Familienkreises in anderen kirchlichen Organisation wie Kolpingsfamilie, dem Frauenbund und in separaten Gruppen weiterhin aktiv sind, werden die Mütter, Väter und Jugendlichen nach der Auflösung die ehrenamtliche Mitarbeit in diesen Organisation fortsetzen.

"Wir schauen dankbar auf eine wunderbare Zeit zurück, die von Erinnerungen und einer aktiven Mitgestaltung geprägt war und hoffen auf Fortsetzung", so Pfarrer Erwin Bauer. Wer sich in die kirchliche Gemeinschaft mit einbringen möchte und innerhalb eines Arbeitsteams an einer Gestaltung der Familien-Gottesdienste interessiert ist, kann sich im Pfarrbüro unter Telefon 340 oder bei Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl, Telefon 838, melden.
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