05.09.2017 - 20:00 Uhr
EslarnOberpfalz

Im ehemaligen Grenzgebäude an der Tillyschanz kehrt wieder Leben ein In drei Jahren zum Forstwirt

Nach Jahren ohne eigene Ausbildung schulen die Bayerischen Staatsforsten im Bereich des Forstbetriebes Flossenbürg wieder drei Lehrlinge zu Forstwirten. Das sind Daniel Bauer aus Teunz, Michael Thanner aus Kühried und Quirin Sax aus Pleystein. Das neue Lehrlingszentrum befindet sich im Betriebsgebäude der Bayerischen Staatsforsten am Ortsteil "Tillyschanz".

Die Verantwortlichen wünschten den Forst-Lehrlingen Quirin Sax, Daniel Bauer und Michael Thanner (Mitte von links) alles Gute zum Start. Bild: gz
von Karl ZieglerProfil

Damit kann sich der Forstbetrieb Flossenbürg unter die 22 Ausbildungsstätten im Bereich der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) einreihen. "Wir bilden nach 15 Jahren der Vakanz wieder junge Leute im Einzugsbereich aus und starten damit in eine aufbauende Zukunft", erläuterte Forstbetriebsleiter Stefan Bösl. Bisher wurde für die Region nur in Burglengenfeld oder Fichtelberg ausgebildet. "Diese Lücke konnte nun mit dem idealen Standort an der Tillyschanz geschlossen werden."

In den nächsten drei Jahren werden die neuen viel mit Ausbildungsmeister Anton Plödt aus Waldkirch zu tun haben. Der Forstbetrieb werde jährlich bis zu drei Leute neu einstellen und acht ausbilden. Der Forst habe durch die hohe Alterstruktur, die bereits im Durchschnitt um die 50 liege, einige Nachwuchsprobleme. Die Staatsforsten investieren laut Vorstand Reinhardt Neft aus Regensburg gerne in die Ausbildung und in die berufliche Zukunft junger Menschen. Er bezeichnete den Wald als einen der schönsten Arbeitsplätze in Bayern.

Stellvertretender Landrat Albert Nickl hielt die nachhaltige Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur und den Erhalt des Walds als größtes Kapital. Bürgermeister Reiner Gäbl erinnerte an die Auflösung eines Forstamts und einer Forstdienststelle in Eslarn und war deshalb erfreut, dass mit der Ausbildungsstelle der Forst in die Gemeinde zurückkehre. Abschließend erläuterte Servicestellenleiter Ingo Greim die einzelnen Stationen des Ausbildungsplans für Forstwirte. Nach dem erfolgreichen Abschluss bestehe eine gute Übernahmeperspektive.

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