Fröhliches und harmoniebetontes Frühlingssingen in Etzelwang - Dank vom Bürgermeister
So heiter wie der Sonnenschein

Lokales
Etzelwang
18.04.2013
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Die Einladung des Gesangvereins Etzelwang zum Frühlingssingen machte deutlich, dass sich die Bevölkerung auf eine Vielfalt musikalischen Wirkens der Chöre und Instrumentalgruppen aus der Gemeinde freuen darf. Und prompt stellte sich auch der Frühling mit einem sonnigen Tag nach all den trüben Wintermonaten ein.

Die zahlreichen Zuhörer in der Schulturnhalle wurden nicht enttäuscht. Der Männerchor, die gemischten Kirchenchöre, eine Flöten- und Tanzgruppe, der Posaunenchor und eine Kombination aus den beiden Volksmusikgruppen "Kirchenreinbacher Spitzboum" und der jugendliche Nachwuchs "Zworaloi" präsentierten den Gästen ein fröhliches und harmoniebetontes Abendprogramm.

Bereits zum 13. Mal

Der Vorsitzende des Gesangvereins Etzelwang, Willfried Schmidt, informierte das Publikum in der Schulturnhalle, dass diese Veranstaltung seit 1986 nun zum 13. Mal stattfand. Anerkennung zollte er den mitwirkenden Vereinen für die langjährige Treue bei der Gestaltung des Frühlingssingens, bedauerte aber, dass von der Verbandsschule Neukirchen-Etzelwang wieder keine Schülergruppe gewonnen werden konnte. Unter den Ehrengästen begrüßte er besonders herzlich Ehrenchorleiter Karl Windisch, der nach langer schwerer Krankheit der Veranstaltung im Rollstuhl beiwohnte.

Der Posaunenchor Kirchenreinbach unter Leitung von Claudia Vogel durchwirkte das Programm mit modernen Sätzen und lockerte damit die Vokalbeiträge der Sänger auf. Zum Tag passend schilderte der Gesangverein Etzelwang mit Marco Brunner als Dirigent "So heiter wie der Sonnenschein". Die Liebe, Lebensfreude in geselliger Runde und Romantik waren weitere Themen, die der Männerchor mit Disziplin, klarer Aussprache und Farbe durch Dynamik zu Gehör brachte.

Flöten in allen Größen

Der Kirchenchor Kirchenreinbach, den Martina Späth leitete, kündigte den Frühling in polyphonem Satzaufbau an, bevor er Romantik folgen ließ. Große Beachtung fand die Flötengruppe von Heide Burkhard. Nicht nur, weil sie dieses Holzblasinstrument in allen Größen zum Einsatz brachte, sondern vor allem, weil sie mit Kindern über Tanz und Rhythmus die Freude an der Musik weckte und das mit anspruchsvollen Werken wie einem Rondo von Carl Orff oder dem Tanz aus der Renaissance "Schiarazula Marazula".

Neukirchens Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Winfried Franz sprach allen Aktiven Dank aus für die abwechslungsreiche Gestaltung dieser Veranstaltung und betonte, dass Musik und Gesang als hohes Kulturgut verdienen, weiterhin gepflegt zu werden. Den Vorsitzenden Schmidt belohnte er stellvertretend für alle Musiker, Sänger und Tänzerinnen mit einem Geschenk.

Heimatklänge im Vierviertel- und Dreivierteltakt folgten von der kombinierten Gruppe aus erfahrenen Musikern der "Kirchenreinbacher Spitzboum", und dem Nachwuchs aus der Gruppe "Zworaloi". Beim Etzelwanger Schottisch, bei Landlern und Polka vibrierte die Schulturnhalle rhythmisch mit.

Lieblichen Mai besungen

Marco Brunner, der durch das Programm führte, dirigierte auch den Kirchenchor Etzelwang, der unter anderem den lieblichen Mai besang. Ein besonderes Klangerlebnis bereiteten die zu einer Gesangsgruppe zusammengefassten Kirchenchöre unter Martina Späth mit einem weiteren Mailied und der Vorbereitung auf die abendliche Stimmung mit Konradin Kreutzers "Schon die Abendglocken klangen".

Der Männerchor setzte mit dem Etzelwang-Lied noch eins drauf, bevor die Zuhörer unter Begleitung des Posaunenchors die Veranstaltung mit "Kein schöner Land in dieser Zeit" ausklingen ließen.
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