25.04.2018 - 20:00 Uhr
EtzelwangOberpfalz

Empfang der Gemeinde Etzelwang: 40 laufende Projekte

Der Termin geht alle zwei Jahre über die Bühne. Dann empfängt die Gemeinde Neugeborene mit ihren Eltern und verdiente Menschen. Dieses Mal bildet das Gasthaus Goldene Krone in Kirchenreinbach den Rahmen.

Bürgermeister Roman Berr schilderte bei seiner Begrüßungsrede das Umfeld, in dem die Geehrten leben. Bild: sre
von Autor SREProfil

Etzelwang/Kirchenreinbach. Dazu waren neben Gemeinderäten auch Führungskräften der Vereine und Feuerwehren, Vertreter der Kirche sowie weitere Funktionsträger gekommen. Auf musikalisches Rahmenprogramm hatte man bewusst verzichtet, da die künstlerischen Darbietungen entweder die Gespräche beeinträchtigen könnten, so Bürgermeister Roman Berr, oder nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit wahrgenommen werden würden.

Zunächst ging Berr auf die zahlreichen Veränderungen in den vergangenen Jahren ein. Deutschland und insbesondere Bayern sei ein reiches und schönes Land mit einem stabilen Staatssystem und einer Versorgung für jedermann in allen existenziellen Lebensbereichen. Die Frage, warum dennoch Veränderungen erforderlich seien, beantwortete er damit, dass es ohne Veränderungen keinen Fortschritt gebe. Man dürfe nicht aus der Substanz leben und müsse im Sinne von Nachhaltigkeit an die Folgegenerationen denken. Nichts halte ewig und nichts sei so gut, dass es mit intelligenten Ideen und Kreativität nicht noch besser gemacht werden könnte.

Hierzu gehöre Weitblick, Reaktionsschnelligkeit, Durchsetzungskraft und Kritikfähigkeit. Berr warnte vor Egoismus und Denken nach dem St.-Florians-Prinzip, thematisierte die Verschiebung von Werten und Logik ebenso wie Krieg und Terror, der ins Land getragen worden sei. Es gehe darum, Werte zu definieren und zu verankern, die eigene Identität nicht leichtfertig aufzugeben, sondern alle dafür zu begeistern. Tradition und Bräuche müssten als Bereicherung angesehen werden. Positiv betrachtete der Sprecher die Stärkung der Region. Die Behördenverlagerung bringe nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch Selbstbewusstsein.

Investitionen vor Ort, wie der Brückenbau durch die DB AG, seien zukunftsweisend für die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde. Dies gelte auch für den Landkreis.

Aber auch die Gemeinde selbst investiere, etwa in Dorferneuerungen, Gebäude und Straßen, Breitbandausbau und die Erschließung von Baugebieten. Aktuell liefen 40 Projekte gleichzeitig. Dennoch gebe es Probleme, allen voran, wie man die Bevölkerungszahl aufrechterhalten könne und damit das Leben und den Nachwuchs in den Vereinen und Einrichtungen. Als Mittel habe sich die Erschließung neuer Baugebiete gezeigt, die einen geregelten Zuzug bewirke, der - wie für ganz Deutschland - wichtig sei. Hierbei hob Berr auf das Erfordernis der Unterstützung durch den Landkreis ab, gerade im Hinblick auf den Naturpark.

Der Ehrenamtspreis wurde an Robert Hollederer vergeben, der 1973 in die FFW Lehendorf eingetreten und seit 20 Jahren als Erster und Zweiter Kommandant tätig ist. Gemeindearbeiter Rudi Genal wurde für zehn Jahre Dienst geehrt.

Für sportliche Leistungen

Für ihre sportlich herausragenden Leistungen wurden drei Frauen geehrt:

Hanna Renner, sie wurde 2014 und 2016 Bayerische Vizemeisterin der Juniorinnen und 2017 Bayerische Vizemeisterin in der Klasse 18 im Crosscart-.Fahren

Jasmin Plößel, sie wurde 2016 Bayerische Meisterin U 14 und Mannschaftsmeister in der Jugend-Bezirksliga mit dem Sportkegelklub Etzelwang. Ebenso 2016 wurde sie Bayerische Mannschaftsmeisterin U 14 als Gastspielerin bei FAF Hirschau und durfte an der deutschen Meisterschaft teilnehmen. 2017 wurde sie dritte bayerische Meisterin U 18 und als Gastspielerin bei FAF Hirschau zweite bayerische Mannschaftsmeisterin U 8; ebenso dufte sie wieder an der deutschen Meisterschaft teilnehmen

Lydia Zahner , 2. Bürgermeisterin, erzielte den dritten Platz bei der bayerischen Meisterschaft im Halbmarathon ihrer Klasse. (sre)

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