15.02.2018 - 20:00 Uhr
Etzelwang

Pläne für die Dorferneuerung in Kirchenreinbach schreiten voran 460 000 Euro stehen bereit

Bei der anstehenden Dorferneuerung bekommen die Bewohner von Kirchenreinbach auch einen neuen Treffpunkt. Er wird allerdings nicht, wie bisher gedacht, neben dem Kirwa-Platz liegen, sondern an einer anderen Stelle.

Reges Interesse ruft die Dorferneuerung bei den Bürgern in Kirchenreinbach wach. Gespannt erwarten sie die Entwürfe für den künftigen Dorfplatz, die die Planer im Mai vorstellen wollen. Bild: csk
von Autor CSKProfil

Kirchenreinbach. Für einen Gedankenaustausch hatte die Gemeinde Etzelwang Bürger aus Kirchenreinbach und die verantwortlichen Planer der Dorferneuerung an einen Tisch gerufen. Der Grund: Die Planung des Dorfplatzes muss neu aufgerollt werden.

Späth-Anwesen gekauft

Bürgermeister Roman Berr freute sich über die große Teilnehmerzahl im Gasthaus Goldener Stern. Er informierte die Bürger, dass die Gemeinde das Späth-Anwesen gekauft habe. Durch dessen Abriss entstehe eine Fläche, die in die Dorferneuerung einfließen werde: "Hier soll der neue Dorfplatz entstehen."

Ein Bodengutachten habe ergeben, dass sich die ursprünglich dafür angedachte Fläche neben dem Kirchweih-Platz für eine Bebauung nicht eigne, erklärte Berr weiter. "Deshalb wollen wir jetzt auf das frei werdende Grundstück neben der Kirche ausweichen."

2018 stünden zwei Maßnahmen der Dorferneuerung zur Umsetzung an. Zum einen sei das die Wasserführung entlang des Achtler Wegs, zum anderen die Umgestaltung des Containerstellplatzes beim Feuerwehrhaus. Steffen Schneider vom Amt für ländliche Entwicklung bestätigte diese Vorhaben und leitete zum eigentlichen Zeck der Sitzung über, dem Gedankenaustausch, wie der neue Dorfplatz aussehen soll.

Mit Multifunktionshaus

Gemeinderat Günther Renner informierte über ein Treffen mit rund 15 Beteiligten, die Ideen, Möglichkeiten und Bedürfnisse für den neuen Dorfplatz festgehalten haben. Ihnen schwebte ein Multifunktionshaus mit Küche, Toiletten und Lagerplatz für unterschiedliche Gerätschaften vor. Daneben sei ein Grillplatz mit festem Pavillon und Sitzgelegenheiten angedacht. W-LAN-Hotspot, Ladesäulen für E-Bikes und Elektroautos, ein abgestufter Zugang zum Bach und Parkplätze sollten das Bild abrunden. Wichtig sei auch, den Platz nicht nur zu schottern, sondern durch ein Pflaster zu befestigen. Wenn dort gefeiert wird, könne eventuelles Regenwasser gut ablaufen. Auch der Eingang zur Kirche solle mit möglichst ebenem und fugenlosem Pflaster erneuert werden. Die Planer Albert Geitner und Markus Rösch nahmen diese Aspekte auf. Sie gaben aber zu bedenken, dass wegen der unmittelbaren Nähe zur Kirche auch denkmalschutzrechtliche Aspekte in die Planungen einfließen werden.

Neue Vorschläge im Mai

Steffen Schneider bilanzierte, dass derzeit noch rund 460 000 Euro an Fördermitteln für Maßnahmen der Dorferneuerung zur Verfügung stünden. "Ich bin zuversichtlich, dass das Budget für alle Maßnahmen ausreichend ist", sagte er und erinnerte daran, dass auch private Maßnahmen gefördert werden könnten.

Jetzt liegt es an den Planern, die Vorschläge für den neuen Dorfplatz umzusetzen. Sie stellten in Aussicht, etwa Anfang Mai belastbare Entwürfe präsentieren zu können. Das soll dann in einem weiteren Treffen mit den Kirchenreinbachern geschehen.

Ich bin zuversichtlich, dass das Budget für alle Maßnahmen ausreichend ist.Steffen Schneider, Amt für ländliche Entwicklung

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