20.03.2018 - 20:00 Uhr
Etzelwang

Jahreshauptversammlung des Gartenbauverein Schmidtstadt und Umgebung Kräutergarten zieht Gäste an

Kirchenreinbach darf sich auf eine Dorferneuerung freuen, die dem Ort eine neue Mitte beschert. Der Gartenbauverein Schmidtstadt und Umgebung bringt sich bei den anstehenden Projekten mit ein, wie er es schon für eine andere Attraktion des Orts tut.

Den Bienen mit Blumenwiesen (Archivfoto Leonhard Ehras) ein breites Nahrungsangebot zu bieten, kam als wünschenswerte Anregung bei der Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins zur Sprache. Bild: ds
von Leonhard EhrasProfil

Gerhardsberg. Vorsitzende Elfriede Wirbel stellte ihrem Bericht bei der Jahreshauptversammlung den aktuellen Mitgliederstand voraus. 110 Personen waren es zum 31. Dezember 2017.

Reiselustiger Verein

Beim Blumenschmuck-Wettbewerb zeichnete der Verein im vergangenen Jahr wieder zehn erfolgreiche Teilnehmer mit Urkunden aus. Als Dank für die Mühen während des Jahres gab es eine Brotzeit für die Veranstaltungsteilnehmer. Auf einer Tagesfahrt lernten die Vereinsmitglieder die Felsenkeller in Schwandorf kennen. Im Juni ging es zum Rosenfriedhof in Dietkirchen, verbunden mit Besuchen der Burg Wolfstein bei Neumarkt und von Bärbels Garten in Dixenhausen. Die Vier-Tage-Fahrt führte nach Siegsdorf bei Traunstein mit einem Besuch von Schloss Herrenchiemsee.

Bei der Pflanzenbörse bot sich die Gelegenheit, überschüssiges Grün gegen neue Gewächse zu tauschen. Auf die Advents- und Weihnachtszeit stimmten sich die Gartler beim Weihnachtsmarkt im Kloster Plankstetten bei Beilngries ein.

Der Verein organisierte eine Sammelbestellung für Blumenerde. Mitglieder pflegten Blumenkästen und -beete auf öffentlichen Flächen oder mähten sie, was der Gemeinde viel Geld erspart. Die Vorsitzende machte darauf aufmerksam, dass der Kräutergarten in Kirchenreinbach um neue Stauden ergänzt wurde.

Aus ihrer Vorschau auf 2018 stachen eine Tagesfahrt nach Kelheim und in den Nepalgarten in Wiesent sowie die Vier-Tage-Reise nach Kaprun hervor. Das Ferienprogramm lässt mit Spannung auf Pizza und Klopapierforelle warten. Eine Sammelbestellung für Blumenerde und Dünger ist vorgesehen. Für die Pflege des Kräutergartens werden wieder viele helfende Hände benötigt.

Bürgermeister Roman Berr anerkannte dankbar das ehrenamtliche Wirken des Gartenbauvereins und des Lehentaler Heimatvereins bei der Pflege der öffentlichen Flächen. Kirchenreinbach dürfe sich auf einen schönen neuen Dorfplatz an der Stelle des Anwesens Späth, das abgerissen werde, freuen. Im Verlauf der Dorferneuerungen sollten sich die Bürger in den Versammlungen rege mit Vorschlägen beteiligen.

Infos über den Obstanbau

Stolz erwähnte Berr die zahlreichen Streuobstwiesen und Obstbäume im Gemeindebereich. Die neue Anlage im Langgraben diene künftig der Öffentlichkeit für Informationen über den Obstanbau. "Der Kräutergarten in Kirchenreinbach ist im Landkreis bekannt und wird gerne besucht", höre er oft aus Gesprächen.

Die Belegung der Brutkästen in freier Natur überwachen in der Region Kirchenreinbach Karl Lehnerer und im Lehental Fritz Zinnbauer. Sie beobachteten einen Rückgang der Vielfalt an Vögeln in Wald und Flur. Aus den Reihen der Mitglieder kam die Aufforderung, Blumenwiesen als Nahrungsangebot für die Bienen anzulegen.

2. Vorsitzender Oliver Herbst und Kassier Karl Lehnerer rundeten die Versammlung mit einem Quiz über Schmetterlinge, beliebte Pflanzen und Blüten ab. Dazu zeigten sie beispielhafte Lichtbilder.

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