11.05.2018 - 15:24 Uhr
EtzelwangOberpfalz

Landrat besichtigt 2,5-Millionen-Euro-Projekt Sogar Bach verlegt

Sie ist auf 1,25 Kilometer bis zu 6,5 Meter breit und wird von einem Fuß- und Radweg begleitet. Die Erneuerung der Kreisstraße 38 von Etzelwang bis Lehendorf liegt perfekt im Zeitplan. Die Maßnahme kostet 2,5 Millionen Euro.

Landrat Richard Reisinger (Dritter von rechts) mit Architekt, Fachkräften vom Landratsamt, der Baufirma, dem Zweckverband und Bürgermeister Roman Berr bei Besichtigung der Baustelle Kreisstraße AS 38 Etzelwang-Lehendorf.
von Leonhard EhrasProfil

Über den Stand der Arbeiten informierte sich Landrat Richard Reisinger. Er wurde begleitet von Architekt Manfred Lubrich, Hubert Engelhard, dem Chef der ausführenden Baufirma und seinen Fachkräften, den Vertretern vom Tiefbauamt, vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Bachetsfeldgruppe und Etzelwangs Bürgermeister Roman Berr.

Auf einer Länge von rund 1,25 Kilometer erhält diese Fahrbahn eine Breite von 6 bis 6,5 Meter. Der Fuß- und Radweg nimmt weitere drei Meter Breite ein. Der größere Flächenbedarf hat in Lehendorf die Verlegung des Etzelbachs auf eine Länge von etwa 140 Meter zur Folge. Da unterhalb vom Campingplatz der Reinbach die Kreisstraße quert, ist auch die Erneuerung der darüber führenden Brücke in der Baumaßnahme enthalten. Landrat Richard Reisinger erinnerte an den Wunsch der Gemeinde seit seinem Amtsantritt, die Kreisstraße zu erneuern und um einen Radweg zu ergänzen. Dank der Bereitschaft der Grundeigentümer, Flächen abzugeben, ließ sich dieses Projekt nun mit einem Kostenaufwand von 2,5 Millionen Euro verwirklichen. Die Finanzierung werde durch einen Zuschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro erleichtert. Ende der Baumaßnahme ist voraussichtlich Ende des Jahres.

Die Freude von Bürgermeister Roman Berr über die Realisierung dieser Erneuerung war nicht zu übersehen. Er bezeichnete den Radweg als Lückenschluss des Fünf-Flüsse-Radweges durch das Lehental. "Diese Baumaßnahme ist ein Werk mit Bestand für Jahrzehnte", sagte Berr. Matthias Kolb, Leiter des Tiefbauamtes im Landratsamt Amberg-Sulzbach, schilderte die technischen Daten für diesen Straßenbau. Er gab die Ausmaße der Fahrbahn und des Radweges bekannt und nannte die damit erforderlichen Massen an Erdbewegungen und an Material für die Fahrbahngestaltung und bezog das Brückenbauwerk in seine Ausführungen mit ein. Auch er lobte das Verständnis und die Bereitwilligkeit der Grundeigentümer. Zufrieden zeigte er sich, dass der Baufortschritt im Zeitplan liegt. Vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Bachetsfeldgruppe wies Vorsitzender Georg Schmid darauf hin, dass der Straßenbau zum Anlass genommen wurde, die 65 Jahre alte Wasserleitung in diesem Bereich zu erneuern.

Der Zweckverband verlegte deshalb mit einem Kostenaufwand von rund 180 000 Euro einen Kilometer neue Wasserleitung. Hubert Engelhard machte die Bemühungen deutlich, diese nicht einfache Baumaßnahme im Zeitplan halten zu können und sprach in diesem Zusammenhang die vergebliche Suche nach Fachkräften an.

Diese Baumaßnahme ist ein Werk mit Bestand für Jahrzehnte.Bürgermeister Roman Berr

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