Regina Reymann übernimmt Aufgaben in Rosenberg, Poppenricht und Etzelwang
Neue Diakonin für mehrere Gemeinden

Mit Segensworten aus der Bibel begleiteten die Vertreter der Pfarreien die neue Diakonin Regina Reymann (Mitte) durch den Einführungsgottesdienst in der St.-Nikolauskirche. Bild: ds
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Etzelwang
01.03.2017
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Auf ein Experiment lässt sich Regina Reymann ein: Die Diakonin übernimmt in St. Johannis Rosenberg, St. Michael Poppenricht und St. Nikolaus Etzelwang mit insgesamt vier Kirchengemeinden ein großes Tätigkeitsfeld.

Zu ihrer Einführung lud das evangelisch-lutherische Dekanat Sulzbach-Rosenberg in die Etzelwanger St.-Nikolauskirche ein.

Pfarrer Uwe Markert freute sich, dass nach einer längeren Vakanz "der Weinberg Gottes wieder voll ist" und die Geistlichen ihren Aufgaben ohne zusätzliche Belastungen nachgehen könnten. Eltern und Angehörige von Regina Reymann, Vertreter ihrer bisherigen Gemeinde Freyung-Waldkirchen und Pfarrer Roland Klein von der katholischen Pfarrei feierten den Gottesdienst mit.

Dekan Karlhermann Schötz bezeichnete den Einsatz der Diakonin für mehrere Pfarreien als ein Experiment. Bisherige Rückmeldungen bestätigten ihm: "Und siehe, es ist gut". Mit ihrer spezifischen Ausbildung werde sich Regina Reymann in die Seniorenarbeit, Seelsorge und Besuchsdienst, in der Konfirmandenarbeit, den Gottesdiensten und bei Beerdigungen einbringen.

Den Werdegang ihrer neuen Kollegin skizzierte Diakonin Irene Elsner . Eine ursprüngliche Bürotätigkeit habe sie 1992 beendet und die Ausbildung zur Diakonin in Rummelsberg aufgenommen. Seit ihrer Einsegnung 1998 arbeitete sie an verschiedenen Wirkungsstätten, zuletzt in Freyung-Waldkirchen.

Dekan Karlhermann Schötz verlas die Einsetzung-Urkunde. Auf die Frage, ob sie zu ihren künftigen Aufgaben bereit sei, antwortete die Diakonin "Ja, mit Gottes Hilfe".

Nach beruflichem Stress und Schicksalsschlägen im familiären Umfeld habe sie sich zu einem Berufswechsel entschieden, schilderte Regina Reymann ihren Weg zur Diakonin. Sie freue sich auf die Begegnungen und das Miteinander in den Pfarreien. Zusammen mit allen Gemeindegliedern wolle sie sich auf den Weg machen.

Den Gottesdienst bereicherten der Posaunenchor um Claudia Vogel , die vereinigten Kirchenchöre unter Marco Brunner und Silvia Götz sowie an der Orgel Dekanatskantor Gerd Hennecke .

Grußworte sprachen Günter Eger für Rosenberg/Poppenricht, Klaus Dietz für Freyung-Waldkirchen sowie Elisabeth Kellner für die Pfarrei Etzelwang. Pfarrerin Birgit Schwalbe-Eberius wünschte der Diakonin im Namen des Pfarrkapitels im Dekanat Gottes Segen auf allen Wegen.

Bürgermeister Roman Berr bot der Diakonin eine gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde an. Sie werde oft Gelegenheit haben, bei Projekten der Kommune Segen zu spenden: "Die Bürger der Gemeinde lieben den Zusammenhalt."

Pfarrer Markus Vedder lud die Gottesdienstbesucher anschließend ein, im Gemeindehaus bei Appetithappen und Getränken Kontakte mit Regina Reymann zu knüpfen.
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