Seniorennachmittag der Gemeinde Etzelwang
Hektik der Welt sollte an Weihnachten still stehen

Die Vorschulkinder des Kinderhauses erfreuten die Senioren mit Liedern und Gedichten. Bilder: ds (2)
Vermischtes
Etzelwang
15.12.2016
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Als eine Aufmerksamkeit im Advent versteht die Gemeinde Etzelwang die Einladung an ihre älteren Bürger zu einem Nachmittag mit besinnlichen und unterhaltsamen Beiträgen. Bei Liedern, Gedichten und Ansprachen sowie Kaffee und Kuchen saßen sie gemütlich beisammen.

Kirchenreinbach. (ds) Die Flötengruppe unter Leitung von Heide Burkhart stimmte die Gäste mit weihnachtlichen Weisen ein. Bürgermeister Roman Berr stellte fest, dass die "staade Zeit" nicht immer still sei. Er zitierte Papst Franziskus, der Krieg und Terror auf dieser Erde anprangerte. "In der Adventszeit", riet der Bürgermeister, "sollte die Welt still werden und der Mensch Kontakte pflegen, die während der Hektik des Alltags nicht die erforderliche Beachtung finden."

Freude brachten die Vorschulkinder des Kinderhauses Etzelwang in den Saal. Mit Kerstin Renner hatten sie Beiträge einstudiert, in denen sie den Blick auf das Geschehen im Stall von Bethlehem lenkten.

Angst ernst nehmen

Pfarrer Roland Klein sprach die Zahl von 60 Millionen Flüchtlingen auf der Welt an. Viele Menschen lebten in Angst, die es gelte, ernst zu nehmen. Er bedauerte die Entwicklung, dass es in den islamischen Ländern immer weniger Christen gebe. Weit wichtiger als die Diskussion, ob der Islam zu Deutschland gehöre, erschien ihm ein Bekenntnis von Deutschland und Europa zum christlichen Glauben.

Für die Senioren gebacken

Die Senioren der Gemeinde wurden im Saal bewirtet mit Kaffee und Kuchen, den die Gemeinderätinnen und die Ehefrauen ihrer männlichen Kollegen gebacken hatten. Die musikalischen Beiträge der Kinder ergänzten die Männer des Gesangvereins Etzelwang und ihr Leiter Marco Brunner mit einem Reigen beliebter Weihnachtsweisen.

Bürgermeister Roman Berr dankte den rund 50 Helfern und Akteuren des Seniorennachmittags. Gertraud Seitz habe wieder in bewährter Weise die Vorbereitung übernommen und Regie geführt. Das würdigte er mit einem Blumengeschenk.

Die Freude und Dankbarkeit für diesen Nachmittag versicherte Altbürgermeister Ludwig Heinl im Namen aller Anwesenden und würdigte die besinnliche Gestaltung der Feier. Den Beteiligten sei es gelungen, die Gedanken auf die frohe Botschaft von Weihnachten zu lenken.

Weit wichtiger als die Diskussion, ob der Islam zu Deutschland gehört, wäre ein Bekenntnis von Deutschland und Europa zum christlichen Glauben.Pfarrer Roland Klein
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