07.04.2017 - 10:54 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Neuwahlen beim OWV Marianne Lehmeier bleibt Chefin

Der OWV geht mit nur wenigen Veränderungen im Vorstand die kommenden Aufgaben an. Das war vor der Jahreshauptversammlung nicht unbedingt zu erwarten.

Marianne Lehmeier (sitzend, Zweite von rechts) bleibt mit einem Großteil ihrer OWV-Führungsmannschaft im Amt. Neu ist Ulrike Schulz (sitzend links) als Schriftführerin. Bild: war
von Autor WARProfil

Marianne Lehmeier bleibt dem Verein entgegen ihrer ursprünglichen Absicht und dem Umzug nach Weiden als Chefin erhalten. Der Applaus und die eindeutige Vertrauensbestätigung bei der Wahl waren ihr sicher. Einstimmig bestätigten 40 Mitglieder im Heim St. Nikolaus die weitere Führungsriege.

Stellvertreter bleibt Gerhard Spitzkopf und Schatzmeister Josef Konrad. Für Sabine Wällisch ist nun Ulrike Schulz Schriftführerin. Beisitzer sind Petra Konrad, Wolfgang Heberlein, Sabine Wällisch, Reiner Smola und Hans Windisch. Vogelwart bleibt Erwin Wällisch, Wanderwart Rudolf Teichmann und Bankerlwart Martin Müller. Pfarrer a. D. Richard Haas fungiert als Heimatwart, Inge Grüssner als Kegelwart und Hans Windisch als Wimpelträger. Die Kasse prüfen Astrid Spitzkopf und Michael Feige.

Lehmeier erinnerte an das letztmalige Maibaumaufstellen am alten Standort am Radschin samt Maibaumklau durch die Kirwaburschen aus Thansüß. "Am Ende verbrachten wir einen gemütlichen Abend, die Auslöse war human, und Hans Beutner hat uns einen neuen Baum versprochen." Die Muttertagsfeier gestaltete Richard Haas kurzweilig und interessant, dazu musizierte die Veeh-Harfen-Gruppe. Die Familie Heberlein sponserte die beim Dorffest zubereiteten Hollerkücheln.

Neue Baum-Halterung

Die Mitgliederzahl ging nach oben. Durch den Eintritt von zuletzt Sophia Heberlein sind es jetzt 224 Heimatfreunde. Kassier Josef Konrad legte gute Zahlen vor. Weiteres Geld wird zusammen mit der Gemeinde in eine Halterung des Baums auf dem Dorfplatz investiert. Das ist aber erst nächstes Jahr so weit. Laut Vogelwart Wällisch waren 69 von 80 Nistkästen besetzt, in 46 Fällen von Meisen. Wanderwart Teichmann will nach zuletzt spärlichen Anmeldungen einen Mittelweg zwischen moderaten Wanderrouten, begleitet von Fahrdiensten finden, um auch älteren Mitgliedern die Teilnahme schmackhaft zu machen. "Mehr Unterhaltung als Sport", urteilt Inge Grüssner über die OWV-Kegelabende die nach Oberwildenau verlegt wurden.

Martin Müller, zuständig für die Ruhebänke, erneuerte zwei Exemplare und renovierte weitere. Richard Haas sieht sich als Heimatwart in einer Doppelfunktion, nimmt Termine des Dachverbands wahr und bestückt den Schaukasten am Rathaus. "Den Wegewart und Markierungsarbeiten braucht es künftig nicht mehr", sagte Reiner Smola und zeigte sich bereit, im Ausschuss oder in anderer Funktion mitzuarbeiten.

Holzspende für Bänke

Bürgermeister Martin Schregelmann stellte in Aussicht, über einen nicht genannten Spender Eichenholz für mehrere Bänke zu organisieren. Das Gemeindeoberhaupt beglückwünschte den OWV bei dieser Gelegenheit auch zum 40-jährigen Bestehen.

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