Abstiegsgefährdeter TSV Thiersheim gastiert - Danach geht es gegen Weiden und Friesen
Für Etzenricht zählt nur ein Dreier

Mit 2:0 gewann der SV Etzenricht die Vorrundenpartie in Thiersheim und diese ging bei sommerlichen Temperaturen an die Substanz. Am Samstag um 16 Uhr folgt die Revanche auf der Etzenrichter Sportanlage. Bild: hfz
Lokales
Etzenricht
27.04.2013
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Der SV Etzenricht war am Mittwoch spielfrei und konnte sich nach den letzten Doppelbelastungen der Regeneration widmen. Ganz anders der TSV Thiersheim, der am Samstag ab 16 Uhr in Etzenricht gastiert. Die Oberfranken mussten sich beim Meister SpVgg SV Weiden erwartungsgemäß mit 1:4 geschlagen geben.

Die Elf aus dem Fichtelgebirge ist abstiegsgefährdet, pendelt seit dem fünften Spieltag zwischen Relegations- und Abstiegsplätzen. Aufgegeben hat sich die von Roman Pribyl trainierte Mannschaft keineswegs. Vor einer Woche lieferte sich der TSV beim SV Friesen einen offenen Schlagabtausch. Torhüter Matthias Karnitzschky hatte kurz vor Spielende eigentlich das 4:4 erzielt, die Fahne des Assistenten verhinderte die kleine Sensation und einen Punktgewinn. Einen Zähler (2:2) holte die Pribyl-Elf das Wochenende zuvor daheim gegen den favorisierten TSV Neudrossenfeld, am Mittwoch in Weiden gab es erwartungsgemäß ohnehin nichts zu erben. Die jeweils siebenfach erfolgreichen Stürmer Frantisek Nedbaly und der Ex-Mitterteicher Lucas Komberec sowie Abwehrspieler Lukas Bartek kommen wie der Coach aus Tschechien und sind Leistungsträger beim TSV. In der Vorrunde investierte der SVE jede Menge Laufarbeit, um die Punkte aus Thiersheim mitzunehmen. Eine Minute vor dem Abpfiff erzielte "Joker" Martin Pasieka das endgültig entscheidende 2:0, Stefan Graf hatte Mitte der ersten Halbzeit aus vollem Lauf das 1:0 gemacht.
Die Maloku-Truppe erfüllte am zurückliegenden Sonntag die Vorgabe und entführte die volle Punktzahl aus Erlangen-Bruck. Auch diesmal zählt nur ein Dreier, denn dann kommt es knüppeldick. Am Mittwoch, 1. Mai, kommt der Meister SpVgg SV Weiden, am Samstag geht die Reise zum derzeit schärfsten Mitbewerber um den zweiten Platz, SV Friesen.

Zu den 13 in Erlangen-Bruck eingesetzten Spielern kommen die angeschlagenen Christian Luff, Stephan Herrmann und Andreas Müller hinzu. Der Einsatz von Niko Becker (18 Saisontreffer) ist voraussichtlich für drei Wochen ausgeschlossen, er musste am Sonntag nach wenigen Minuten wegen einer Zerrung vom Platz. Zuverlässig übernahm Thomas Prölß inzwischen neun Mal die Torhüter-Position. Mit Florian Schramek (17), Christian Schreglmann (5) und Daniel Breitwieser (3) waren bereits vier Keeper im Saisonverlauf im Einsatz.
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