Blaskapelle ehrt treue Mitstreiter und freut sich über Nachwuchsmusiker - Harald Faltenbacher ...
Personalprobleme verstummen nicht

Lokales
Etzenricht
19.04.2013
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Von einem bewegten und anstrengenen Jahr Jahr berichtete Vorsitzender Harald Faltenbacher in der Jahreshauptversammlung der Etzenrichter Blaskapelle. Erfreulich: Nach einer Durststrecke gewann das Ensemble auch wieder Nachwuchs.

Der Verein zählt momentan 190 Mitglieder. Es befinden sich zwölf Kinder in Ausbildung, doppelt so viele wie im Vorjahr. Der leichte Aufwärtstrend ist eventuell der sehr guten Präsentation der Kapelle bei der Veranstaltung "Verein macht Schule, zu verdanken. Allerdings ist die Personaldecke bei den Aktiven immer noch recht dünn, mahnt Faltenbacher: "Wenn ein Musiker fehlt, fehlt gleich eine Stimme."

Der Vorsitzende lobte vor allem diejenigen, die im Hintergrund mitarbeiten. "Wir müssen positiv in die Zukunft schauen. Wenn wir wie bisher zusammenhalten, werden wir auch wieder aufwärtsstreben", versprühte der Vorsitzende Optimismus. Schade ist allerdings, dass Julia Schwarzmeier die Kapellenleitung abgeben wird. "Mein Studium steht für mich jetzt im Vordergrund." Harald Faltenbacher übernimmt nach der Serenade den Dirigentenstab, kündigte aber gleichzeitig an, dass bei den Neuwahlen 2014 dann ein anderer den Vorsitz übernehmen müsse.
Die Auftrittstermine Termine sind auf der neuen Homepage unter blaskapelle-etzenricht.de zu finden. Schatzmeisterin Anita Dubiel verkündete einen soliden Kassenstand.

Zusammen mit Bezirksdirigent Karl Wildenauer und Bürgermeister Reinhard Kleber ehrte Faltenbacher Gerhard Haubner für 25-jährige Mitgliedschaft. Manuela Hammer, Gerhard Zwack, Heidi Stich, Anita Putz und Franz Smola sind ebenfalls 25 Jahre dabei. Für aktive Musikertätigkeit erhielt Tobias Smola den silbernen Orden für 25 Jahre und Michaela Schiesl den goldenen Orden des nordbayerischen Musikbundes für 30 Jahre. "Wenn man musiziert, ist man ein lustiger, positiver Mensch. Die langjährige Treue zeichnet sich aus", lobte Bezirksdirigent Karl Wildenauer. An erster Stelle nannte er hier Julia Schwarzmeier. "Halt's zamm, mit gutem Willen und froher Laune geht es immer weiter. Den schlimmsten Fall sollte man ausschließen, denn nach einem Stillstand wieder in Fahrt zu kommen, ist sehr schwierig." Wildenauer wies darauf hin, dass auch bei vielen anderen Kapellen Gastspieler benötigt werden. Zweiter Bürgermeister Reinhard Kleber beteuerte, dass die Gemeinde weiß, was sie an der Blaskapelle hat. Bei allen Veranstaltungen, ob weltlich oder kirchlich, treten die Musiker in unterschiedlichen Formationen auf und machen immer eine gute Figur.
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