Feuerwehr zeichnet verdiente Aktive aus den Gemeinden der VG Weiherhammer aus
Helfer und manchmal Helden

Lokales
Etzenricht
16.04.2013
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In einer Feierstunde im Gasthaus Riebel verlieh die Feuerwehr Ehrenzeichen für die Floriansjünger der Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer. "Wir wollen keine Helden sein, sind aber trotzdem etwas anders als Andere", sagte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer. Ein freiwilliger Feuerwehrler gebe ohne Lohn alles für das Allgemeinwohl.

Tafelmeyer erinnerte an den Etzenrichter Robert Amann, der vor vielen Jahren den ersten Ehrenabend innerhalb der VG geplant hat. Damals noch mit viel Skepsis betrachtet, zeige sich bei der Veranstaltung heute ein großer Zusammenhalt unter den Wehren.

Landrat Simon Wittmann übergab die Ehrenzeichen. Die Variante in Silber für 25-jährige bekamen Christian Prölß aus Weiherhammer, Stefan Herbold aus Weiherhammer und Max Kühner aus Etzenricht. Für 40-jährige Dienstzeit erhielt Hans Grünauer von der Pilkington-Werksfeuerwehr das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold der Bayerischen Staatsregierung.

Respekt aus der Politik

In diesem Fall seien die Ehrungen auch eine politische Auszeichnung, die vom bayerischen Landtag vorgesehen sei, erklärte Wittmann. "Ohne die Feuerwehr wären wir nicht nur bei Feuer, sondern auch bei Hochwasser, Schnee oder Unfällen verloren, aber auch, wenn die Katze nicht mehr vom Baum kommt."

Besonders hob Wittmann die Arbeit der Pilkington-Betriebsfeuerwehr hervor. Wie gut die Zusammenarbeit funktioniere, sei an jedem Einsatzort zu sehen, wenn mehrere Feuerwehren aufeinander treffen. Auch das stolze Tragen der Abzeichen zeigt, dass da viel an Lebenserfahrung dahinter steckt."
Früher sei es für die Feuerwehren einfacher gewesen, genügend Leute am Einsatzort zu haben. Bedingt durch die in den ländlichen Gebieten weit verbreiteten Landwirtschaften, habe es keine Personalprobleme gegeben. "Wir können uns glücklich schätzen, dass es in unserem Raum immer noch genügend Freiwillige gibt, die nicht mehr nur aus der Landwirtschaft, sondern aus allen Berufsbereichen kommen und sich engagieren", freute sich der Landrat.

Keine Männerdomäne mehr

Kreisbrandrat Richard Meier dankte allen Geehrten für ihren unermüdlichen Einsatz und hob die gute Ausbildung hervor. "Es wird nicht lange gefragt, es wird einfach geholfen." Meier betonte, dass es wichtig sei, die Schäden für die Versicherungen so gering wie möglich zu halten. Dies gelinge auch bis auf wenige Ausnahmen. Der Störnsteiner erwähnte die gute Zusammenarbeit mit der Leitstelle, die den Dienst sehr positiv beeinflusse.

Zweiter Bürgermeister Reinhard Kleber bedankte sich bei den Floriansjüngern im Namen seiner Amtskollegen aus der VG. Er vergaß nicht zu erwähnen, dass immer mehr Mädchen den Feuerwehrdienst bereichern.
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