Ingenieurbüro soll Schäden an der Haidenaabbrücke benennen - Stärkere Stromleitung bei ...
Analysieren geht über sanieren

Lokales
Etzenricht
19.08.2014
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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, heißt es für die Sanierung der Haidenaabbrücke zwischen Radschin und dem Dorf. Ein Prüfbericht von 2011 hat Mängel aufgelistet. "Wir haben wegen der Steuerrückzahlung in Millionenhöhe und der damit verbundenen Finanzlage ausgesetzt", sagte Bürgermeister Martin Schregelmann.

So begründete er im Gemeinderat den Aufschub für die in der Augustsitzung in Auftrag gegebene Prüfung durch ein einschlägiges Ingenieurbüro. Planung, Untersuchung und Auswertung kosten 17 000 Euro. Den Auftrag bekam die Firma K + U aus Wunsiedel. Für die Volksschule und den Bauhof werden zwei neue Rasenmäher im Wert von 500 Euro beschafft. 3000 Euro ohne Einbau kostet ein Element für das Pumpwerk an der Naabbrücke.

Ja zu Bauanträgen

Einstimmig genehmigten die Fraktionen den Bauantrag von Bettina Seiler und Roland Metzger für den Bau eines Wohnhauses mit Nebengebäude im Baugebiet "Schustergasse II", Martin- Wallinger-Straße 10. Keine Einwände bestanden gegen den Tekturplan von Anja Bartels zur Erweiterung des Wohnhauses im Brunnenweg 8. Schregelmann informierte über die Absicht des Netzbetreibers Tennet, die bestehende 220-KW-Überlandleitung in Richtung Mallersricht auf 380 Kilowatt aufzurüsten. "Das hat nichts mit der umstrittenen Nord-Süd-Gleichstromtrasse zu tun", betonte der Bürgermeister. Das Unternehmen beabsichtigt eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema, weitere Gespräche mit der Gemeinde sollen folgen. Geplant sei, eine neue Leitung zu erstellen und in der Folge die alte abzubauen.

Ulrich Danzer (UPW) bat darum, auch über die Veränderungen im Umspannwerk eine Info-Veranstaltung einzufordern. Schregelmann schlug vor, dies über die Bürgerversammlung zu regeln und dazu einen Sprecher des Netzbetreibers einzuladen. Danzer bemängelte auch das Parken von Fischern in der Kurve vor der Haidenaab-Brücke. Obwohl er rechtlich keine Grundlage sieht, will der Bürgermeister das Thema beim nächsten Gespräch mit der Polizei erörtern.

Ist es sinnvoll, dass die Anschlagtafeln nur einheimische Gruppen und Vereine nutzen? Diese Frage wurde kontrovers diskutiert. Im nächsten Schritt soll die Verwaltung die Möglichkeit ausloten, eine sinnvolle Satzung zu erstellen.

Pläne für Edeka-Markt

Weil sich immer wieder Bürger beschwerten, wies das Gemeindeoberhaupt auf die Verpflichtung hin, dass Anwohner Gehwege, Straßen und Wasserrinnen reinigen müssen. "Sonst muss der Bauhof kommen, und wir müssen den Grundstücksbesitzern eine Rechnung stellen. In Gedenken an den verstorbenen Pfarrer Josef Gebhardt würdigte Schregelmann das Engagement des Priesters für die Bürger, die katholische Kirche und die Ökumene in Etzenricht.

Im nichtöffentlichen Teil erläuterte Architekt Alexander Robl aus Weiden einen Bebauungsplan für einen Edeka-Markt an der Haberstumpfmühle.
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