Klarer 6:1-Erfolg gegen den TSV Thiersheim - Am Mittwoch Derby gegen SpVgg SV Weiden
SV Etzenricht betreibt Werbung

Mit einem klaren 6:1-Erfolg gegen den TSV Thiersheim hat sich der SV Etzenricht für das Derby am Mittwoch gegen Spitzenreiter SpVgg SV Weiden warm geschossen. Hier zieht Ralf Jakob (rechts) volley ab, links der Thiersheimer Lukas Bartek. Bild: hfz
Lokales
Etzenricht
29.04.2013
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Mit einem in der zweiten Halbzeit sichergestellten 6:1-Sieg gegen den TSV Thiersheim hat der SV Etzenricht Werbung für das Schlagerspiel am Mittwoch, 1. Mai, gegen Tabellenführer SpVgg SV Weiden betrieben und zugleich die Chance auf Relegationsplatz zwei in der Landesliga Nordost gewahrt.

Für Gästetrainer Roman Pribyl und seinen auswärtsschwachen TSV (ein Sieg, zwei Remis) wird es schwer, im Endspurt um den Klassenerhalt noch einen Relegationsplatz zu erreichen. SVE-Trainer Faruk Maloku warnte davor, sich von diesem Resultat blenden zu lassen. Der Auftritt seiner Elf über die 90 Minuten unterlag zu vielen Schwankungen. Seine Ansage war entsprechend deutlich: "Die Weidener fressen uns, wenn wir uns ähnliche Fehler erlauben."

Furioser Start des SVE

Dabei startete die Heimelf furios in diese Partie. Maloku hatte seine Truppe offensiv im 4-3-3-System aufgestellt und sie hebelte die TSV-Defensive mit schnellem Direktspiel aus. SVE-Kapitän Andreas Schumacher spielte steil auf Michael Dietl, dieser legte quer auf Stefan Graf und dessen Schuss zappelte im Netz. Es dauerte eine Viertelstunde, bis der TSV-Abwehrverband Ordnung und Ruhe herstellte. Dann allerdings drehte sich das Match. Thiersheim schöpfte Mut und vom SV kam 20 Minuten nichts mehr - die Mannschaft nahm eine Auszeit. Etzenrichts Torhüter Thomas Prölß (20.) klärte bei einem Schuss des ballsicheren Frantisek Nedbaly mit einer Parade. Der Ausgleich ging auf das Konto Nedbalys, ein Foul an ihm quittierte der gute Schiedsrichter mit Elfmeter und Nikolai Vates vollstreckte perfekt. Geweckt von diesem Gegentreffer, es war der zehnte im 17. Heimspiel, nahm die Maloku-Truppe wieder höheres Tempo auf. Zunächst strich ein Volleyknaller von Ralf Jakob über die Latte (27.). Das über den weiteren Verlauf bestimmende 2:1 markierte Tobias Plössner mit einem schulmäßigen Kopfball.

Spurt über 60 Meter

Nach der Pause lieferte der SVE wieder einen Bilderbuchstart ab: Fuchs flankte von der linken Außenbahn, Dietl verlängerte per Kopf und Jakob verwandelte am zweiten Pfosten. Die Gäste bäumten sich noch einmal auf, ließen eine Dreifach-Chance (62.) liegen, als Robert Wendl auf der Torlinie mit der Stirn abwehrte und Nedbaly den Abpraller übers Tor jagte. Das zu weite Aufrücken der Elf aus dem Fichtelgebirge nach dieser turbulenten Szene straften "Schumi" & Co. sofort ab. Fuchs entwischte seinem Gegenspieler und erhöhte nach einem Spurt über 60 Meter auf 4:1.

Dann agierte eigentlich nur noch der Sportverein. Einem herrlichen Dribbling Schumachers an der Grundlinie folgte Treffer fünf. Für diesen zeichnete erneut Graf verantwortlich. Wie schon häufig, fügte sich Martin Pasieka prächtig in die Jokerrolle ein. Mit einem kraftvollen Einsatz besorgte der Stürmer das Endresultat. TSV-Torhüter Matthias Karnitzschky fehlte in der Schlussphase die Unterstützung seiner Vorderleute. Er verhinderte gegen Fuchs und Pasieka noch ein größeres Debakel.
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