05.09.2014 - 00:00 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

SV Etzenricht braucht einen Heimsieg gegen SpVgg Lam - Tschechische Gästespieler gefährlich Mittelfeld nicht aus Augen verlieren

Auf Wunsch des Gastes zwei Stunden früher als gewohnt, also um 14 Uhr, beginnt das Heimspiel des SV Etzenricht gegen die SpVgg Lam am Samstag, den 6. September.

von Autor WARProfil

Die "Osserbuam" streben den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte an und sind nach zehn Spieltagen über dem Soll. 17 Punkte von 30 möglichen sind auf ihrem Konto gebucht und bilden sich im achten Rang ab. Ausgeglichen sind die drei letzten Lamer Ergebnisse. Vor dem nicht unbedingt erwarteten 1:2 auf eigener Anlage gegen den ASV Neumarkt siegte die Bayerwald-Elf 2:1 beim FV Vilseck und trennte sich 1:1 mit dem SV Mitterteich.

Die Visitenkarte der SpVgg trägt ganz oben einen Namen: Trainer Franz Aschenbrenner ist seit vielen Jahren eine gesetzte Größe, Mannschaft und Spielweise tragen seine Handschrift. Bei den Neuzugängen hat Aschenbrenner mehr auf Qualität als auf Quantität geachtet. So spielt mit Oliver Parry (32) ein Routinier aus Zwiesel kommend in der Abwehrreihe. Ein Hochkaräter ist Jakub Kubek (23), der von der SpVgg Bayern Hof an den Osser wechselte. Wie Landsmann Radek Dyk (28) steuerte der "Neue" schon zwei Tore bei. Dritter Fußballer aus Tschechien ist Pavel Dobry, der in der jungen Saison schon fünffach traf und in Chemnitz sowie Dresden Stammspieler in der 3. Liga war.

Dobry erzielte vor einem halben Jahr auch das 1:0 in Etzenricht, durch Tore von Martin Kummer und Hannes Heidel gewann der SVE noch mit 2:1. Im Hinspiel siegte die gastgebende SpVgg mit 3:1. Ein weiteres Aufeinandertreffen gab es noch nicht.

Beim Sportverein steht das Bestreben, den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren, im Fokus. Dabei kann sich die Heimbilanz durchaus sehen lassen, mit acht Zählern nimmt die Rast-Elf immerhin den neunten Platz ein. Darauf gilt es aufzubauen. Thomas Schärtl wird nach dessen Roter Karte nach dem Schlusspfiff fehlen. Zudem ist Florian Nittke im Urlaub. Dafür kehrt nach Ablauf der Sperre Marco Lorenz wieder in das Team zurück. Unklar ist, ob Heidel mitmischen kann. "Nachdem wir in Langquaid nicht nachlegen konnten, sind wir im Heimspiel umso mehr gefordert", sagt Trainer Bernd Rast und fügt hinzu, "Die Frage, die sich stellt, ist, ob nach den Ausfällen die Lücken geschlossen werden können."

Möglicher Nachrücker für Nittke ist Konstantin Graßl (18). "Er ist auf einem guten Weg", spricht ihm der Trainer das Vertrauen aus. Ebenso sieht er Johannes Pötzl und Andreas Pollakowski als Alternativen.

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