SV Etzenricht mit gemischten Gefühlen zum TSV Langquaid
Beim Neuling punkten

Mit drei Punkten ist die Auswärtsstatistik des SV Etzenricht noch recht mager. Trainer Bernd Rast und seine Elf wollen die Ausbeute beim Gastspiel in Langquaid verbessern. Mit einer kämpferisch starken Leistung wie hier von Tobias Plößner (rechts) gegen den ASV Cham wäre dem SV einiges zuzutrauen. Bild: war
Lokales
Etzenricht
30.08.2014
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Ende August steht bereits der zehnte Spieltag der Landesliga auf dem Spielplan, wobei die Tabelle zunehmend an Aussagekraft gewinnt. Als Tabellenzwölfter reist der SV Etzenricht (11 Punkte) am Samstag, 30. August, zum Tabellendreizehnten und Aufsteiger TSV Langquaid (8).

Drei Punkte trennen die Clubs und diese Konstellation ist schon einmal ein Anreiz für die Gastgeber, mit einem Erfolg im eigenen Waldstadion (Anstoß 16.30 Uhr) gleichzuziehen.

Nach zahlreichen Anläufen und durchschnittlichen Platzierungen in der Bezirksliga West haben es die Blau-Weißen geschafft, eine Etage höher zu klettern. Die Vereinsführung setzte zu Saisonbeginn Signale für eine Weiterentwicklung, holte erfahrene Spieler neu ins Team und engagierte einen neuen Trainer. Patrick Scheibenzuber heißt dieser, wechselte vom FC Ergolding aus der Landesliga-Staffel Südost zum TSV und löste das Meistermacher-Duo Lommer/Haselbeck ab. Mit 26 Lenzen ist er ein Jüngling in der Trainergilde.

Mit 8:0 zerlegte Langquaid im letzten Heimspiel Mitte August den FV Vilseck auf eigenem Platz, ein zweites Ausrufezeichen setzte die Scheibenzuber-Elf mit dem 1:0-Sieg beim Lokalkonkurrenten Schierling. Ein Remis beim SV Mitterteich und eines in Hutthurm vervollständigen die bisherigen Erfolgsresultate.

"Wir wollen natürlich versuchen beim Liganeuling auswärts zu punkten", kündigte SVE-Trainer Bernd Rast am Samstagabend an. Er sah von seiner Mannschaft nach dem 2:0 gegen den im Mittelfeld spielerisch überzeugenden ASV Cham den Beweis für die Konkurrenzfähigkeit erbracht. Der Heimerfolg war hart umkämpft, seine Grundlage schufen die tadellose Abwehrarbeit und die Zweikampfstärke im defensiven Mittelfeld. Im Angriff verfügt der Sportverein mit Martin Pasieka, Thomas Schärtl und Andreas Schimmerer über drei erfahrene Spieler, die immer für ein Tor oder mehr gut sind. Auch wenn die Chancen wie gegen die Mißlinger-Elf nur in begrenzter Anzahl heraus gespielt werden.

Seinen Einstand muss Konstantin Graßl verschieben, er verletzte sich bei einem Zweikampf im Training. Während Marco Lorenz fehlen wird, steht Andreas Pollakowski wieder zur Disposition.
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