SV Etzenricht muss beim SV Friesen punkten
Vorentscheidung um Platz zwei

Zweiter gegen Dritter heißt das Duell, wenn der SV Friesen am Samstag den SV Etzenricht empfängt. Im Hinspiel hatten die Oberpfälzer das bessere Ende für sich und gewannen mit 3:2 (Szene). Vier Spieltage vor Saisonende hat der Sportverein Besetzungsprobleme, will aber dennoch eine gute Leistung abrufen. Bild: war
Lokales
Etzenricht
04.05.2013
0
0

Wie hat die junge Mannschaft des SV Etzenricht die deutliche 1:5-Niederlage gegen den Meister SpVgg SV Weiden verkraftet? Und reicht die Personalausstattung für die nächste schwere und bedeutsame Prüfung aus? So lauten die beiden entscheidenden Fragen mit Blick auf das Auswärtsspiel am Samstag (16 Uhr) beim SV Friesen.

Die Friesener sind seit Wochen der härteste Etzenrichter Konkurrent um den zweiten Platz in der Landesliga Nordost. Die Mannschaft von Christoph Böger gilt als sehr erfahren, das Durchschnittsalter liegt bei 27 Jahren. Sechs Partien im April bestritt der SVF, gewann diese ausnahmslos und erzielte dabei 19 Tore.

Nach dem 1:5 des SVE am 1. Mai, Friesen gewann tags zuvor mit 4:1 in Röslau, verringerte sich der Abstand zwischen beiden Kontrahenten auf drei Punkte. Die Böger-Elf hat zudem zwei Spiele weniger absolviert, kann also aus eigener Kraft bei erfolgreichem Abschneiden in den beiden Hängepartien auf die Überholspur gehen. Interessant ist natürlich auch der direkte Vergleich, der am Ende mitentscheidend sein kann. Hier hat die Maloku-Truppe noch die Nase vorn, da sie das Hinspiel mit einem 3:2 für sich entschied.

Rechenexempel hin oder her - zunächst gilt es, die Schlappe gegen das in Topform auftrumpfende Stadler-Team aus den Köpfen zu verbannen. Der Knackpunkt war am Mittwoch wohl das 0:2, das mit der Roten Karte für "Leitwolf" Robert Wendl sowohl für das Derby mitentscheidend war, aber auch Nachwirkungen durch dessen Sperre mit sich bringt. Die erste Hiobsbotschaft kam vor dem Lokalschlager, denn André Biermeier brach sich am Samstag zuvor erneut das Schlüsselbein an, fehlt also bei den restlichen Begegnungen. Heute rückt Felix Herrmann in den Kader nach.

"Wir werden nach vorne schauen und das Beste aus unserer Situation machen", meint Trainer Faruk Maloku. "Wenn wir es schaffen, mit all unseren Personalproblemen die richtige Antwort in den restlichen Partien zu geben, dann hat unsere junge Mannschaft einen weiteren Entwicklungsschritt hinter sich gebracht."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.