30.08.2014 - 00:00 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

SV Etzenricht muss Tabellennachbarn ASV Cham bezwingen - Richtungweisendes Duell Heimbilanz dringend verbessern

Am Samstag, 23. August, um 16 Uhr empfängt der SVE den ASV Cham und steht dabei in der Pflicht, die Heimbilanz zu verbessern. Da beide Teams in der Gefahrenzone stehen, erleben die Zuschauer ein richtungweisendes Duell.

von Autor WARProfil

Der Gast baute für die laufende Saison in erster Linie auf das bestehende Fundament im Verein, nämlich der kerngesunden Nachwuchsabteilung und dem Potenzial aus der zweiten Garnitur. Ein Hochkaräter im breit angelegten Kader ist dennoch neu. Acht Spiele stand Andreas Lengsfeld (28), der für Eintracht Trier und den SSV Jahn Regensburg mehr als 50-fach in der Regionalliga spielte, zwischen den Pfosten. Bei der Trainerfrage setzte die Vereinsführung ebenso auf Kontinuität. Das sportliche Sagen hat wie in der letzten Runde Uwe Mißlinger (44), der den auch in Etzenricht lange Jahre erfolgreich tätigen Rüdiger Fuhrmann (aktuell FC Vorwärts Röslau) ablöste.

Wie beim SVE, lief auch für die Chamer beim Start nicht alles nach Wunsch. Einem respektablen 2:2 in Tegernheim folgten fünf Niederlagen in Serie. Allerdings wird diese Negativserie bei genauer Betrachtung des Terminplans plausibel: Ausnahmslos spielte die Mißlinger-Elf gegen Teams aus der Spitzengruppe der Liga. Hinter die "Kleinserie" hat Cham inzwischen einen Haken gesetzt. Mit dem 4:0 in Vilseck und dem 1:0 in der Vorwoche gegen Bayernliga-Absteiger ASV-Neumarkt setzte die Mannschaft deutliche Zeichen einer Trendwende und will ihren Lauf sicherlich auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage fortsetzen.

Gut vier Monate ist das letzte Duell her, bei dem Etzenricht nach einem umstrittenen Treffer mit 0:1 im Chamer Stadion unterlag. Das Hinspiel endete zwar klar mit einem 6:1-Heimsieg, doch die Mißlinger-Elf war lange Zeit ebenbürtig. Individuelle Schnitzer in der Abwehr bescherte zwei Gegentreffer und die Tore fünf und sechs fielen in den Schlussminuten. Für den ASV traf Tomas Peterik, der die vereinsinterne Torjägerliste mit drei Treffern anführt.

Bei den Hausherren fehlt Marco Lorenz, (Rotsperre) der schon am Freitag letzter Woche beim nicht unbedingt einkalkulierten 0:2 in Deggendorf vermisst wurde. "Wir müssen die Niederlage, bei dem einige Spieler angeschlagen waren, abhaken. Ich gehe davon aus, dass unser Duell am Samstag richtungsweisend sein wird", blickt Trainer Bernd Rast nach vorne. Er muss allerdings mit einer erneut nicht entspannten Personalsituation zurechtkommen. Während der Woche konnte die Mannschaft kaum vernünftig trainieren. So fehlte Martin Pasieka (beruflich), Andy Mark (krank), Andy Müller (Rückenprobleme) und Klaus Herrmann (Handverletzung). Länger ausfallen wird Torhüter David Götz wegen einem Mittelfußbruch. Die oberste Prämisse des Trainers für den dringend benötigten Heimsieg lautet: "Vor allem im Spielaufbau müssen wir uns verbessern, wenn wir erfolgreich sein wollen".

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