SV-Fußballabteilungsleiter Manfred Herrmann spricht bei Förderverein Klartext
Enttäuscht von einigen Spielern

Lokales
Etzenricht
20.08.2014
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Der Förderkreis der SV-Fußballer hat zurzeit 57 Mitglieder. Er unterstützt den Spielbetrieb aller aktiven Teams des Sportvereins. Zuschüsse gab es für alle Weihnachtsfeiern der Juniorenteams, der Reserve oder zu Trainingsanzügen der C-Junioren. Das teilte Vorsitzender Roland Schmid in der Jahreshauptversammlung mit.

Zu den Haupteinnahmequellen gehören die Bandenwerbung und das Stadionheft. Alles in allem kommt eine fünfstellige Summe zusammen. Schmid äußerte sich zur Entwicklung im Landesliga-Team, speziell über die 14 Abgänge nach der Saison. "Das Budget des Vereins ist bekanntermaßen auf Kante gestrickt, so dass ein großer Teil unserer Talente den finanziellen Verlockungen höherklassiger Vereine erlegen ist und gewechselt hat."

Nur nicht absteigen

Darüber, dass sich Trainer Faruk Maloku dem FC Bayern Hof anschloss, war er nicht überrascht. "Auf dem Boden bleiben und das Saisonziel Nichtabstiegsplatz beibehalten", nannte Schmid das Ziel für die umgekrempelte Landesliga-Mannschaft. Was den scheidenden Trainer anging, widersprach Fußballabteilungsleiter Manfred Herrmann: "Ich bin davon ausgegangen, dass Faruk Maloku bei uns weiterarbeiten würde." Zudem ist Hermann enttäuscht, dass bei einigen Spielern das Wort nicht zähle. Sie hätten frühzeitig gegebene Zusagen gebrochen. "Nun arbeiten wir mit einem Stamm von 14 sehr guten Landesligaspielern. Hauptsache, es passieren nicht viele Verletzungen oder Sperren, dann können wir einen Mittelplatz in dieser brutal ausgeglichenen Liga erreichen."

"Er ist ein guter Griff und wird von der Mannschaft angenommen", kommentierte der seit mehr als zwei Jahrzehnte tätige Abteilungsleiter das Engagement von Bernd Rast als Cheftrainer.

Die Jugendarbeit sei Grundlage für die Vereinsarbeit, weise aktuell aber keine Top-Platzierungen auf. Personalprobleme gibt es bei den A-Junioren. Aber auch Nachbesetzungen im Trainer- und Betreuer-Bereich stünden an. Besser sieht es bei den F-, E-, C- und D-Junioren aus. Sie stellen jeweils zwei Mannschaften. Gleiches gelte für die B- und A-Junioren. Dringend benötige Trainer Michael Lorenz Begleiter. Verstärkt unterhält der Verein ab den D-Jugendlichen Spielgemeinschaften mit der TSG Weiherhammer. "Das funktioniert reibungslos", betonte Herrmann. Die Frauen-Mannschaft und deren Trainer setzen auf Kontinuität, die Alten Herren unterhalten eine Spielgemeinschaft mit dem VfB Mantel. Diese sei intakt, aber die Etzenrichter in den beiden Teams werden weniger.

Damen fahren nach Algund

In der Kreisklassen-Elf, die den Ligaerhalt in der Relegation sicherte, zeichnen sich kräftige Veränderungen ab. Nachrückende Jugendspieler füllen die Mannschaft auf und unterziehen sich einer Lernphase. Herrmann: "Ein guter Start wäre für die Jungs ganz wichtig."

Bürgermeister Martin Schregelmann unterstrich auch in seiner Funktion als Kassenprüfer den Stellenwert des Förderkreises als Geldbeschaffer. Er beantragte einen Zuschuss für die Fahrt der Damen-Mannschaft in die Südtiroler Patengemeinde Algund und erhielt die Zusage der Versammlung.
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