SPD Etzenricht setzt weiterhin auf Vorsitzenden Rudolf Teichmann
Nicht abhängen lassen

Rudolf Teichmann und Elke Waldeck (vorne, von rechts) führen die SPD Etzenricht weiter an. Dabei können sie auf ihr bewährtes Team setzen um Organisationsleiter Jens Hammer (Dritter von rechts) und Kassier Robert Uschold (hintere Reihe, Vierter von rechts) setzen. Bild: war
Politik
Etzenricht
02.07.2017
82
0

Die SPD Etzenricht setzt weiterhin auf Vorsitzenden Rudolf Teichmann. Dieser findet in der Jahreshauptversammlung deutliche Worte zum geplanten Güterverkehrszentrum.

"Eine gute Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und interessierten jungen Leuten", beurteilte Landtagsabgeordnete Annette Karl das Führungsteam des Ortsvereins. Vorsitzender Teichmann wurde ebenso einstimmig wie alle anderen Vorstandsmitglieder wiedergewählt.

Stellvertreterin ist Elke Waldeck, Schatzmeister bleibt nach rund einem Vierteljahrzehnt im Amt Robert Uschold. Jens Hammer ist Schriftführer und Organisationsleiter. Zum erweiterten Vorstand zählen Franz Cermak, Herbert Dorner, Willy Koegst, Ralf Teichmann, Monika Waldeck und Karolina Hammer.

Als AsF-Vorsitzende komplettiert Sonja Ullamann das Team im Ausschuss. Als Jugendbeauftragen stellte die Versammlung Martin Hammer auf, als Seniorenbeauftragten Willy Koegst. Letzterer plant zugleich das Veranstaltungsprogramm für das Ferienprogramm oder kulturelle Termine. Die Kasse prüfen Gisela Gisela Dorner und Maria Voß.

"Ein sehr erfreulicher Anfang für den Jahresbericht und die Chance, frische Strukturen anzulegen", begann der Vorsitzende. Er begrüßte mit Blumen und Parteibüchern die Neumitglieder Peter Heibl, Stefan Mücke, Florian und Monika Waldeck sowie Karolina Hammer. Damit hat der Ortsverein insgesamt 60 Mitglieder. Das in diesem Jahr anstehende 90-jährige Gründungsjubiläum feiert die SPD im September auf "kleinerer Flamme". "Wir werden uns intern zu einer Fete treffen."Ob das Sommer- und Kinderfest stattfindet, ist offen, da der reservierte Termin mit einer Veranstaltung des Edeka-Markts kollidiert. Einen erfreulichen Kassenbericht mit einem soliden Finanzpolster lieferte Uschold.

In der Funktion als Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat pickte sich Teichmann einzelne Schwerpunkte heraus. "Wir vertreten ein klares Nein zum Güterverkehrszentrum im Industriegebiet Weiherhammer, und es herrscht inzwischen fraktionsübergreifend die gleiche Ansicht vor." Als Gründe nannte er zu erwartende Emissionen. Die Lärmbelästigung sei aktuell schon grenzwertig, Auflagen würden teils nicht erfüllt. Sein Vorschlag: "Ein GVZ gehört dort hin, wo die Autobahn- und Bahnverbindungen bestehen und das ist in Wiesau der Fall."

"Die Edeka-Ansiedelung hat sich gelohnt, ich hoffe, dass die Bebauung 'Festplatz' mit den vorbereiteten Parzellen baldmöglichst in Angriff genommen werden kann, denn die Gemeinde ist finanziell kräftig in Vorleistung getreten", kommentierte der Fraktionssprecher die Stagnation, verursacht durch das Vorkommen der Zauneidechse. Generell beurteilte er die Zusammenarbeit im Gemeinderat als "sehr gut." Karl regte an, durch Treffen und Diskussionsrunden die Zusammenarbeit der SPD-Ortsvereine im Landkreis Süden wieder zu beleben.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.