15.04.2018 - 22:20 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Etzenricht verliert 0:4 gegen Kareth Zwei Tore in wenigen Sekunden

In einem wichtigen Abstiegsduell kommt es für den SV Etzenricht knüppeldick. Innerhalb von zwei Minuten entscheidet sich die Partie zugunsten des TSV Kareth-Lappersdorf.

von Redaktion OnetzProfil

Die 33. und 34. Minute werden die Etzenrichter nicht so schnell vergessen. Zuerst traf Kirner für die Gäste zum 1:0 und gleich danach lenkte SV-Spieler Nürnberger den Ball ins eigene Netz zum 2:0 für Kareth. Der TSV legte sogar noch zwei Treffer drauf zum 4:0-Endstand.

Die Partie begannen beide Teams sehr engagiert und temporeich. Die technisch reiferen Gäste hatte anfangs Probleme mit dem Pressing der Etzenrichter. So verging die erste Viertelstunde ohne nennenswerte Torchance. Dann sorgte aber Mittelstürmer Pötzl für den ersten Aufreger, als er einen Karether Eckball an den eigenen Pfosten abfälschte. Von nun an konnte sich das Kirner-Team besser aus dem Pressingsituationen befreien und kam in der 23. Minute zur ersten herausgespielten Torchance. Wimberger setzte sich gegen Klahn auf links durch und scheiterte aus spitzem Winkel an den gut positionierten Keeper Heisig. Im Gegenzug hatte Geber die Möglichkeit, seine Mannschaft in Führung zu bringen, aber er brachte zu wenig Zug in den Ball aus 12 Metern. Anders machte es der agile Spielertrainer Kirner. Er zog aus 25 Metern mit links ab und die Kugel schlug genau ins Tordreieck ein. Heisig war genauso machtlos wie direkt im Anschluss. Kareths Stürmer verstolperte den Ball im Strafraum der Etzenrichter und das Leder sprang den heranlaufenden Nürnberger ans Bein und kullerte erneut ins Etzenrichter Tornetz.

Unglücksrabe Nürnberger köpfte nur drei Minuten später erneut eine Geber-Ecke nur knapp am Tor vorbei. Besser machte es sein Gegenspieler S. Ludwig kurz vor der Pause, als er aus 18 Metern den Ball mit links über den Innenpfosten zum umjubelten 3:0 schlenzte.

Die Heimelf sammelte sich in der Halbzeit und wollte neugeordnet eine Aufholjagd starten. Sie konnte sich aber zunächst bei Heisig bedanken, dass die Gäste nicht noch höher führten. Der schnelle Wimberger scheiterte in der 50. Minute freistehend aus 5 Metern am Keeper. Die Fuhrmannelf konnte die Verunsicherung durch die Gegentore nicht so recht ablegen und brachte sich durch technische Fehler immer wieder selbst um die Torchancen.

Die Karether nutzten die Räume mit gefährlichen Kontern. Wimberger scheiterte entweder an Heisig oder am Aluminium. 10 Minuten vor dem Abpfiff verpasste erst Klahn und dann Nürnberger den Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit krönte dann Kirner, der beste Mann auf dem Platz, mit einen sehenswerten Schlenzer aus 16 Metern seine Leistung zum verdienten 4:0.

s Trainer Rüdiger Fuhrmann bescheinigte auf der Presskonferenz dem TSV Kareth einen auch in dieser Höher verdienten Sieg. Mit der Leistung seiner Mannschaft war er bis zum Gegentor zufrieden.

Vorstand Manfred Herrman bedankte sich auch für die Unterstützung der über 40 Blue-Devils-Fans und wünschte dem Verein alles Gute für den weiteren Verbleib in der Oberliga.: Heisig, König (63. Pasieka), Grassl, Nürnberger, Klahn, Herrmann, Paulus, Geber, Göbl (73. Dietl), Devrilen (81. Neumeier), Pasieka

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