Fußball
Bad Kötzting immer gefährlich

Der FC Bad Kötzting war nach der Winterpause der stärkste Gegner, der sich in Etzenricht vorstellte, und holte mit einem 3:2-Erfolg die volle Punktzahl (Szene). Die Badstädter haben vor allem mit gut ausgebildeten, erfahrenen Spielern aus Tschechien noch einmal kräftig aufgerüstet. Daher ist die Rösch-Truppe auch nach drei Siegen in Folge nicht der Favorit am Roten Steg. Bild: war
Sport
Etzenricht
28.07.2017
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Beim SV Etzenricht könnte die Stimmung nicht besser sein. Mit drei Siegen ist der Saisonstart ohne jeden Abstrich gelungen. Nun folgt die Reifeprüfung im Bayerischen Wald.

Mit einem Fanbus reist der SV Etzenricht am Samstag zum Stadion am Roten Steg, der Sportanlage des 1. FC Bad Kötzting (Anstoß: 15 Uhr). Der FC zählt zu den "üblichen Verdächtigen", wenn es um die Vergabe der Meisterschaft in der Landesliga geht. Nach zwei Jahren in dieser Spielklasse wäre ein Wiederaufstieg in die Bayernliga fällig. Die Rot-Blauen pendelten mehrfach zwischen den beiden Ebenen, zählten zuletzt 2014/15 zum Bayernliga-Feld.

Das letzte Duell des SVE gegen Bad Kötzting ging im April über die Bühne. Der Gegner bot in Etzenricht eine Top-Leistung gegen den um den Erhalt der Spielklasse kämpfenden SVE. Besonders die physisch und technisch starke Offensivabteilung der Badstädter lieferte ein eindrucksvolles Match ab. Etzenricht lag 0:2 hinten, glich in der 86. Minute aus und kassierte in der Nachspielzeit ein Freistoßtor von Jakub Süsser zum 2:3. Die FC-Pausenführung hatten Süssers tschechische Landsleute Michal Hanisch und Jan Masek besorgt. Die beiden sind inzwischen aber nach Furth im Wald abgewandert, der souveräne FC-Abwehrchef Martin Wimber kam in Deggendorf als Spielertrainer unter.

Erfahrungsgemäß setzt der FC auf gut ausgebildete Kicker aus der Nachbarrepublik, dazu zählen Torhüter und Rückkehrer Petr Mulac, Torjäger Adam Vlcek (zuletzt Neukirchen Hl. Blut), Lukas Hutta (bei Sturm Hauzenberg gesetzt) und Miroslav Spirek (Domaclice, 3. Liga). Erprobte Bayernliga- und Landesligaspieler wie Christoph Schambeck (Bogen) und Mario Mühlbauer (Cham) kommen dazu.

Der Start verlief nicht nach dem Wunsch von Trainer Peter Gallmeier, im vierten Jahr am Roten Steg hauptverantwortlich. Einer hauchdünnen 2:3-Niederlage im Prestigeduell beim ASV Cham folgte ein glattes 0:3 gegen Jahn II. Die Gallmaier-Elf setzte aber auch ein positives Ausrufezeichen und zeigte dem SV Fortuna auf dessen Platz mit einem glatten 2:0-Sieg die Grenzen auf.

SVE-Trainer Michael Rösch beobachtete das Treffen und war beeindruckt. "Der FC war sehr zielstrebig, hat ständig versucht, schnell vor das gegnerische Tor zu kommen. Mit Süsser und Aschenbrenner hat Kötzting zwei immer anspielbare Einzelspieler in den Reihen. Uns erwartet eine robuste, gestandene Mannschaft, die den Anspruch hat, oben mitzuspielen", stimmt Rösch seine Spieler auf die Aufgabe ein. Verzichten muss Rösch auf Verteidiger Konstantin Graßl. Er zog sich beim 2:0 gegen Bogen eine Zerrung zu.

Uns erwartet eine robuste, gestandene Mannschaft, die den Anspruch hat, oben mitzuspielen.Michael Rösch, Trainer des SV Etzenricht, über den 1. FC Bad Kötzting
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