15.09.2017 - 22:40 Uhr
EtzenrichtSport

Fußball Etzenricht darf durchatmen

Na endlich! Nach fünf Niederlagen in Folge stoppt der SV Etzenricht am Freitagabend seine Talfahrt.

Ein zufriedener Michael Rösch: Der Trainer des SV Etzenricht freut sich über den 1:0-Sieg seiner Mannschaft in Kareth. Bild: Ziegler
von Autor CHAPProfil

Der Truppe von Trainer Michael Rösch gelang beim TSV Kareth-Lappersdorf aufgrund einer starken zweiten Halbzeit ein verdienter 1:0 (0:0)-Sieg. Den entscheidenden Treffer erzielte Ibrahim Devrilen eine Viertelstunde vor dem Ende.

Kräftig durchschnaufen, mehr aber auch nicht, dürfen die Gäste damit nach einer langen Durststrecke. "Der Sieg war eminent wichtig und geht vollauf in Ordnung", lautete das Fazit des sichtlich erleichterten Spartenleiters Manfred Herrmann.

Dabei begann die Begegnung auf Kareths Höhen nicht gut für die Gäste. Nach knapp 20 Minuten hätte der TSV führen müssen, die Hausherren vergaben zwei dicke Chancen. "Da stand uns das Glück schon zur Seite", gab Herrmann unumwunden zu. Aber je länger die Partie dauerte, umso mehr legten die Gäste ihre Anfangsnervosität ab und boten den Hausherren Paroli. Immer wieder gelang es ihnen, Nadelstiche zu setzen, aber zwingende Torchancen blieben noch Mangelware. Das sollte sich nach dem Wechsel ändern. Die Heimelf verlor immer mehr den Faden und die Gäste bestimmten das Geschehen. Beste Torchancen ließen nicht lange auf sich warten. Zunächst scheiterte Helmut Jurek mit einem satten Schuss aus 18 Metern an TSV-Torwart Thomas Rachner. Kurz darauf vergaben erneut Helmut Jurek und Maximilian Geber in aussichtsreicher Position. Der längst überfällige Führungstreffer gelang Ibrahim Devrilen, der nach einer Ecke goldrichtig stand und aus kurzer Entfernung abstaubte. Das nächste "dicke Brett" entschärfte TSV-Keeper Thomas Rachner mit einer Glanzparade bei einem Schuss von Johannes Pötzl.

Eine höhere Führung wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Langsam lief den Hausherren die Zeit davon. Aber am Strafraum waren sie gegen eine gut gestaffelte Gästeabwehr mit ihrem Latein am Ende. Lediglich bei einigen Standardsituationen kam ein Hauch von Gefahr auf, mehr aber auch nicht.TSV Kareth: Rachner, Witzmann, Ludwig, Kirner, Wimberger, Massinger (46. Kessner), Brunnbauer, Röhrl, Führer (79. Köppel), Fehr (67. Hofbauer), Kammermeier

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