Fußball
Etzenricht steuert Derbysieg an

Nicht nur Matthias Dietl (blaues Trikot) tat sich zuletzt schwer, in der Abwehr des SV Hutthurm eine Lücke zu finden. Beim SV Raigering will der SV Etzenricht wieder gefährlichere Offensivaktionen starten. Bild: war
Sport
Etzenricht
18.08.2017
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Mit der 2:4-Niederlage gegen den zuletzt als Lieblingsgegner eingestuften SV Hutthurm ist die kleine Serie mit drei Heimsiegen in Folge gerissen. Diesen Dämpfer muss der SV Etzenricht nun verkraften.

Trainer Michael Rösch ruft seine Spieler dazu auf, die Niederlage vom Dienstag schnell hinter sich zu lassen. "Das Gute an einer englischen Woche ist, dass du binnen weniger Tage die Möglichkeit hast, erneut um Punkte zu spielen", betont Rösch in Hinblick auf das Derby beim Aufsteiger SV Raigering am Samstag um 16 Uhr. "Wir werden versuchen, total fokussiert und mit einem freien Kopf nach Raigering zu fahren."

Letzter Biss nötig

Das Ziel, aus den drei Spielen in acht Tagen sechs Punkte zu holen, bleibt unverändert. "Dafür benötigen wir aber den letzten Biss, die letzte Spannung und die letzte Konsequenz in jeder Aktion", erklärt Rösch seiner Mannschaft. Diese hatte er zuletzt umgestellt und Konstantin Graßl, Matthias Dietl und Christian Schregelmann in die Startformation nominiert. Schreglmann im Tor hatte keinen Anteil am Misserfolg und besitzt aufgrund seiner Erfahrung das Vertrauen des Trainers und des Teams.

Luca Wittmann befindet sich in Urlaub und Michael Heisig bis Oktober bei einem Bundeswehr-Auslandseinsatz. Fehlen werden auch die Kurzurlauber Andreas Koppmann und Klaus Moucha. Hinzu kommt Martin Pasieka auf die Fehlliste. Der Torgarant der letzten Spieljahre musste die letzten Wochen aus beruflichen Gründen und wegen Verletzungen ohnehin kürzer treten, kam bestenfalls als Joker zu Kurzeinsätzen. "Im September greife ich wieder voll an", versichert der Stürmer.

Der Gegner ist trotz der Reviernähe gänzlich unbekannt für das Team von Michael Rösch. Der Erfolg der "Panduren" trägt die Handschrift von Trainer Martin Kratzer, ehemaliger Spielgestalter beim FC Amberg und dann einige Jahre erfolgreich in Vilseck tätig. Bei der Zusammensetzung der Mannschaft vertraut Kratzer dem Stamm, der im Sommer als Zweiter der Bezirksliga den Aufstieg bewältigte. Ein Durchmarsch, denn das Jahr zuvor feierte man in der Amberger Vorstadt die Kreisliga-Meisterschaft.

Fans sollen Team begleiten

SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann appellierte zuletzt an die treuen Fans, die Elf zu begleiten. Beim Gastspiel beim FC Schwarzenfeld hatte der Etzenrichter Anhang bereits mit Überzahl geglänzt.
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