06.04.2018 - 20:00 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Fußball Landesliga Mitte Neukirchen nicht heimstark

Die Heimpremiere hat Rüdiger Fuhrmann mit einem Dreier gegen den ASV Burglengenfeld abgeschlossen. Nun geht die Reise für den SV Etzenricht und seinen neuen Trainer in den Bayerischen Wald.

Hoch das Bein: SVE-Stürmer Johannes Pötzl (blaues Trikot) versucht es gegen die Burglengenfelder Abwehr auf eigene Faust. Nach dem 1:0-Heimsieg am Ostermontag will der SV Etzenricht nun in der Auswärtspartie beim formstarken SV Neukirchen/Hl. Blut nachlegen. Bild: A. Schwarzmeier
von Redaktion OnetzProfil

Am Sonntag um 15 Uhr ertönt der Anpfiff am Fuße des Hohenbogens in Neukirchen beim Heiligen Blut. Das Team des Ex-Trainers der SpVgg SV Weiden, Franz Koller, ist die "Mannschaft der Stunde" in der Liga. So konnten die "Rosenkränzler" die letzten drei Partien allesamt gewinnen: 1:0 beim Tabellenfünften Fortuna Regensburg, 2:0 gegen den ASV Burglengenfeld und 3:1 gegen Spitzenreiter SSV Jahn Regensburg II. Durch die neun Punkte am Stück überflügelte die Koller-Elf die Etzenrichter und steht mit 36 Punkten auf Platz sieben Für beide Teams wäre ein Sieg ein wichtiger Schritt hin zum Klassenerhalt.

Ihr Können zeigten die Mannen von Franz Koller bereits im Hinspiel. Die mit sieben tschechischen Spielern bestückte Mannschaft zeigte sich zweikampf- und konterstark. Vrhel und Vokac erzielten beim 2:1-Sieg die Tore für ihr Team, Martin Pasieka traf für die Heimelf nur noch zum Anschluss. Die Leistungsträger kommen zweifelsohne aus dem Nachbarland. Die Offensivkräfte Vrhel, Krames und Vokac haben zum Teil Profi-Erfahrung und mit Jurasi steht ein exzellenter Torhüter zwischen den Pfosten.

Die Verantwortlichen des SV Etzenricht zeigten sich erleichtert nach dem gelungenen Debüt von Rüdiger Fuhrmann. "Er hat die Mannschaft glänzend auf die Burglengenfelder eingestellt und die Spieler haben sich das Quäntchen Glück erarbeitet", resümierte der sportliche Leiter Markus Hofbauer die letzte Partie. Gleichzeitig warnte er vor zu viel Euphorie: "Jeder Sieg ist natürlich schön, aber in dieser ausgeglichenen Liga ist jedes Spiel wichtig und es gibt nichts zu verschenken im Kampf um den Klassenerhalt. Natürlich wollen wir in Neukirchen etwas holen."

In die gleiche Kerbe schlug auch Fuhrmann unter der Trainingswoche, als er von seiner Mannschaft Nachhaltigkeit einforderte. Ein Blick auf die Heimbilanz der Neukirchener sollte die Etzenrichter Auswärtsambitionen unterstreichen. Hier liegt nämlich der Gegner nur auf Rang 13. Das sollte der Fuhrmann-Elf Mut machen.

Eine Hiobsbotschaft gab es im personellen Bereich. Yannick Englhardt verletzte sich am Ostermontag beim Einsatz in der zweiten Mannschaft erneut schwer und fällt mit Kreuzbandriss auf unbestimmte Zeit aus. Auch Graßl bekam einen Schlag auf den Spann und konnte die Woche kaum laufen. Sein Einsatz ist fraglich. Pasieka erhöhte sein Trainingspensum und könnte wieder zum Kader stoßen. Ebenso ist Ibrahim Devrilen dabei, seine Rotsperre ist abgelaufen. Der gesperrte Jurek muss noch zwei Spiele zusehen.

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