Fußball Landesliga Mitte
SV Donaustauf will's wissen

Nach dem Auswärtsspiel in Kötzting hat es der SV Etzenricht wieder mit einem Klub zu tun, der nach oben will. Der SV Donaustauf hat sich mit Sicherheit drei Punkte als Ziel gesetzt, er gewann vor einem Jahr mit Klaus Augenthaler als Trainer an gleicher Stelle mit 3:1 (Szene mit Johannes Pötzl). Die Rösch-Elf will mit Geschlossenheit dagegen halten. Bild: war
Sport
Etzenricht
04.08.2017
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"Klotzen nicht kleckern" - so lautet die Devise beim SV Donaustauf. Die Truppe von Trainerlegende Karsten Wettberg legt am Samstag um 16 Uhr ihre neu gestaltete Visitenkarte beim SV Etzenricht vor.

Fast alle Experten rechnen damit, dass der SVD nach der letztjährigen Vizemeisterschaft den angepeilten Bayernliga-Aufstieg beim erneuten Anlauf durchziehen will. Analog zur Verweildauer in der Bezirksliga wären zwei Jahre Landesliga angemessen. So feilte das Management erneut kräftig an der Besetzungsliste.

Andreas Lengsfeld kam mit seinen Erfahrungen bei Proficlubs als überragender Torhüter der Liga vom ASV Cham an die Donau. Alexander Jobst (SpVgg Weiden), Dominik Huber (TSV Bad Abbach), Josip Juriceb (Kroate aus Pipinsried/Bayernliga Süd), Abulai Calaban Debó (2. Liga Portugal), Tomáz Jun (aus Tschechien, zuletzt 3. Liga Österreich) und Jungtalent Nico Ludewig (eigene Junioren) heißen weitere vielversprechende Neuzugänge. Donaustauf darf auch weiter auf seinen serbischen Torjäger Nikola Vasilic (aktuell 4 Treffer, Vorjahresbilanz 29) zählen. Auch die Verpflichtung von "Trainerfuchs" Karsten Wettberg für Weltmeister Klaus Augenthaler gibt die Blickrichtung nach oben vor.

Was zurzeit fehlt, sind die Ergebnisse. Einem klaren 4:1 zum Auftakt in Tegernheim folgte die Nullnummer gegen Cham, ein 1:2 gegen die "Jahn-Fohlen" und ein 2:3 vor eigenem Publikum gegen den SV Fortuna. Vier Punkte aus vier Spielen gehen sicher nicht konform mit der Planung. In Etzenricht soll mit einem Dreier Boden gut gemacht werden. Wettberg war Augenzeuge des 2:0 des SVE gegen Bogen und hat eifrig Notizen aus seiner Sichtung mitgenommen. Er muss künftig ohne seinen Co-Trainer Thomas Semmelmann, der seit 2006 im Verein Verdienste erwarb und den Bezirksligaaufstieg realisierte, auskommen.

Nach drei Siegen hat die Rösch-Elf am Samstag im Bad Kötztinger Stadion "Roter Steg" die Partie als Verlierer abgeschlossen. Dabei trauerten die mitgereisten Fans und die Offiziellen den im ersten Spielabschnitt liegengelassenen Chancen nach. Nach dem Wechsel verwaltete der 1. FC die Führung, Etzenricht konnte sich nicht mehr entscheidend durchsetzen.

Im August 2016 unterlagen die Nordoberpfälzer dem SV Donaustauf nach einer 1:0-Halbzeitführung mit 1:3. Zweimal traf Vasilic vor fast 500 Zuschauern. Im Rückspiel bot die Rösch-Truppe eine Stunde Paroli, kassierte in der 61. und 81. Minute zwei Gegentreffer. "Ein richtiges Brett kommt auf uns zu", sagte SVE-Trainer Michael Rösch und geht davon aus, dass die Gäste einen weiteren Misserfolg unbedingt vermeiden wollen. "Wir haben die Partie gegen Kötzting abgehakt und wollen uns heute nicht verstecken. Wir wissen ganz genau, wo wir uns noch verbessern müssen". Dass der Kader des Gegners Qualität hat, ist Rösch nicht entgangen: "Auf dem Papier ist das Wahnsinn, was Donaustauf aufzubieten hat. Aber genau das macht den Reiz aus, worauf sich meine Jungs freuen. Wir wollen wieder als extrem geschlossene Einheit auftreten".

Konstantin Graßl (muskuläre Probleme) und Martin Pasieka (Leistenbeschwerden) sind Wackler, ein Einsatz der beiden Spieler entscheidet sich kurzfristig. Ibrahim und Oktay Devrilen gehören nach ihrem Urlaub hingegen wieder zum Kader.
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