12.11.2017 - 20:00 Uhr
EtzenrichtSport

Fußball Landesliga Mitte SV Etzenricht fürchterlich abgewatscht

Was für ein schwarzer Tag für den SV Etzenricht im Abstiegskampf. Gegen den furios aufspielenden Konkurrenten 1. FC Bad Kötzting kamen die Etzenricht gehörig unter die Räder.

Nur selten brachte der SV Etzenricht das Tor des 1. FC Bad Kötzting in Gefahr. In dieser Szene scheitert der spätere Torschütze Martin Pasieka an Gästekeeper Petr Mulac. Mit 1:7 bezog der SVE seine höchste Heimniederlage seit dem Landesligaaufstieg. Bild: Büttner
von Redaktion OnetzProfil

Bei der saftigen 1:7 (1:3)-Heimniederlage traf alleine Gästestürmer Adam Vlcek vier Mal und war maßgeblich am Sieg seines Teams beteiligt. Auf Etzenrichter Seite schaffte es kein Spieler, seine Normalform abzurufen.

Bei Regenwetter und tiefem Geläuf ging es für die Gastgeber mit einer Schrecksekunde los. Der Kötztinger Eyerer foulte in der 2. Minute Klahn und der Etzenrichter musste danach mit einem dicken Knöchel ausgewechselt werden. Der zweite Tiefschlag folgte fünf Minuten später, Heisigs Spieleröffnung landete bei Aschenbrenner, der Spirek in Szene setzte. Der fackelte nicht lange und jagte das Leder unter die Latte zur frühen Gästeführung.

Pasieka verkürzt

Auch nach dem Gegentreffer kamen die Hausherren nicht so recht ins Spiel und hatten mit dem tiefen Untergrund große Probleme. So fiel dann auch folgerichtig das 0:2, als Abwehrchef Nürnberger eine Flanke in den Strafraum unterschätzte und Vlcek nur einschieben musste. Danach nahm auch der SVE wieder am Spiel teil, als Dietl freistehend vor Gästekeeper Mulac zum Abschluss kam, diesen aber anschoss. Besser machte es sein Sturmkollege Pasieka. Herrmann spielte ihm den Ball in den Lauf, Pasieka umkurvte FC-Keeper Mulac und verkürzte zum 1:2.

Die Vorentscheidung fiel kurz vor und kurz nach dem Pausenpfiff. Vlcek stand zunächst alleine im Fünfmeterraum und brauchte eine Hereingabe von Spirek nur noch einzuschieben. 20 Sekunden nach dem Wiederanpfiff klingelte es schon wieder im Gehäuse der Etzenrichter: Aschenbrenner bediente Eyerer, der aus sieben Metern Heisig im Tor keine Chance ließ.

Nun hatte die Rösch-Elf nichts mehr entgegenzusetzen und ließ die Gäste schalten und walten. Ohne Biss im Zweikampf und teilweise desorientiert, stand Etzenricht auf verlorenem Posten. Vlcek und Aschenbrenner schraubten das Ergebnis auf 7:1 und sorgten für die höchste Etzenrichter Heimniederlage seit dem Landesligaaufstieg. Letztlich kann sich die Mannschaft bei Schlussmann Heisig bedanken, dass das Ergebnis nicht höher ausfiel.

Rösch entschuldigt sich

Sichtlich niedergeschlagen entschuldigte sich Trainer Michael Rösch auf der Pressekonferenz für die Leistung seiner Mannschaft. "Es tut mir für unsere Fans und Verantwortlichen Leid, was die Mannschaft heute abgeliefert hat. Wir werden uns aber auch davon erholen und nächste Woche alles aus uns rausholen, um in Donaustauf bestehen zu können."SV Etzenricht: Heisig, Nürnberger (46.) Graßl, Paulus, Koppmann, König, Jurek, Herrmann, Klahn (9.) Dietl, I.Devrilen, Pasieka, Pötzl

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