08.04.2018 - 21:52 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Fußball Landesliga Mitte SV Etzenricht verschläft Beginn

Der SV Etzenricht kehrt ohne Punkte vom Aufsteiger SV Neukirchen beim Hl. Blut zurück. Torwart Josef Jurasi rettete mit einer grandiosen Parade in der letzten Minute den 2:1-Sieg der Gastgeber.

von Redaktion OnetzProfil

Neukirchen/Etzenricht. Gästetrainer Rüdiger Fuhrmann musste die zuletzt mit 1:0 gegen den ASV Burglengenfeld siegreiche Elf umstellen. Mittelfeldregisseur Stephan Herrmann fiel mit einer Zerrung aus. Jungspund Lukas Neumeier durfte an seiner Stelle von Anfang an ran und machte seine Sache ordentlich. Außerdem ersetzte Ibrahim Devrilen seinen Bruder Oktay und Andreas Weihermüller rückte für Timo Nürnberger in die Startelf.

Ob es an den Umstellungen lag, dass der SVE zunächst nicht in die Partie fand, ist Spekulation. Nach vier Minuten führte die Heimelf um Trainer Franz Koller bereits mit 1:0. Grassl ließ Markytan von links flanken, Heisig und Paulus waren sich nicht einig, Vokac sagte "Danke" und netzte ein. Ähnlich schläfrig agierte die Etzenrichter Defensive in der 19. Minute. Nach einem langen Einwurf auf der linken Seite kam der Ball zu Markytan, der spielte ungehindert in den Lauf von Rank und dieser erzielte wuchtig das 2:0.

Langsam rafften sich die Nordoberpfälzer auf. Youngster Neumeier wäre beinahe zum Anschlusstreffer gekommen. Der fiel dann in der 33. Minute durch Johannes Pötzl. Einen präzisen Ball von Graßl in den Strafraum lupfte Pötzl über Jurasi zum 2:1 ins Netz. Nun war Etzenricht am Drücker, blieb aber ohne nennenswerte Torchance. Eine große Möglichkeit zum 3:1 hatte der agile Markytan kurz vor dem Pausenpfiff, er verstolperte aber den Ball frei stehend vor Heisig.

Die zweite Hälfte begann von beiden Teams etwas zerfahren und man rieb sich in Zweikämpfen auf. Erst in der 68. Minute gab es einen Torabschluss durch Klahn aus 16 Metern den Ball hielt Jurasi aber problemlos fest. Bei Pasiekas Kopfball in der 86. Minute wäre der Keeper aber machtlos gewesen, aber der Ball streifte am Tordreieck vorbei. In der 90. Minute zeigte Jurasi sein Können, als er bei einem Nachschuss von Dietl aus zehn Metern ins Eck abtauchte und den Sieg seiner Mannschaft festhielt.

Rüdiger Fuhrmann kann seiner Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen. Nur der Umstand, dass man die Anfangsphase verschlafen hat, entschied die Partie gegen den SVE. Etzenricht steckt weiterhin im Abstiegskampf und erwartet nächsten Samstag den Mitkonkurrenten TSV Kareth-Lappersdorf.SV Neukirchen b. Hl. Blut: Jurasi, Bachl, Iglhaut (56. Hutta) Rank (87. Aschenbrenner), Krames, Markytan (80. Baumann), Herzog, Weinzierl, Sturm, Weinfurtner, Vokac

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