09.04.2017 - 21:46 Uhr
EtzenrichtSport

Fußball Pasieka schießt Hutthurm ab

Der SV Etzenricht arbeitet sich auf einen Nichtabstiegsplatz vor. Die Mannschaft von Trainer Michael Rösch entscheidet das wichtige Duell beim mitgefährdeten SV Hutthurm mit 4:2 für sich. Dabei gibt es einen "Helden des Tages".

Martin Pasieka (links) erwischte in Hutthurm einen Sahnetag: Der Etzenrichter Stürmer erzielte alle vier Tore beim 4:2-Sieg. Archivbild: war
von Autor WARProfil

Der SV Etzenricht hat wiederum eine bis zum Schlusspfiff spannungsgeladene Partie hinter sich gebracht. Und Spannung bis zum Ende wird es wohl auch beim Restprogramm von sechs Spielen geben. Nach Hutthurm heißen die Gegner unter anderem SV Seebach und SpVgg Osterhofen und sind direkte Konkurrenten im Kampf um einen direkten Ligaverbleib.

Herausragender Spieler am Samstag auf dem gepflegten Fußballplatz im Passauer Norden war Martin Pasieka. Nach einem lupenreinen Hattrick bis zur 26. Minute deckelte er den Auswärtssieg drei Minuten vor dem Ende und zerstörte damit die Hoffnungen der Platzherren auf ein Last-Minute-Unentschieden in der hektischen Schlussphase. Einen tollen Einstand mit drei Punkten feierte auch Etzenrichts Keeper Luca Wittmann. Der 18-jährige Leuchtenberger vertrat erstmals von Anfang an den dienstlich unabkömmlichen Michael Heisig zwischen den Pfosten. Bei den Gegentreffern durch Manuel Kestens Heber (65.) und das zwischenzeitlichen Anschlusstor von Goalgetter Benjamin Neunteufel (85.) aus der Kurzdistanz war der junge Keeper ohne Chance.

"Wir wussten, dass heute eine extrem kämpferische Leistung von uns gefordert sein wird", sagte Rösch nach dem Schlusspfiff. "Martin hat heute einen richtig guten Tag erwischt. In der ersten Halbzeit haben wir unsere Chancen effektiv genutzt." Beim 1:0 war der Gästestürmer früher in optimaler Betriebstemperatur als die Hutthurmer Deckung und verarbeitete eine hohe Flanke von Andreas Koppmann zur schnellen Führung. Die beiden nachfolgenden Treffer von Pasieka, der mit nunmehr 17 Saisontoren auf Platz drei der Torschützenliste vorrückte, bereitete Maximilian Geber vor. Die 3:0-Führung spielte dem SVE danach natürlich in die Karten.

Während Torwart Wittmann die beste Gelegenheit für Hutthurms Sebastian Loibl (16.) mit einer Fußabwehr konterte, jagte sein Kollege Stefan Königseder gleich nach der Halbzeitpause ungedeckt einen Ball an die Querlatte. "Hutthurm hat in der zweiten Hälfte alles auf eine Karte gesetzt, so wurde es noch einmal knapp", meinte Rösch. "Aber wer so eiskalt seine Chancen verwertet und geschlossen gegen den Ball arbeitet, der hat sich die drei Punkte durchaus verdient."

Dominik Schwarz, der Spielertrainer der Niederbayern, verletzte sich bereits nach einer Viertelstunde und musste vom Platz. Mit der Einwechslung von Kesten und Neunteufel lag er richtig, denn beide trafen ins Schwarze und mit ihnen erhöhte sich auch der Druck. Immerhin hatte der SVH zuvor mit drei Siegen in Serie einen hervorragenden Lauf. Entscheidend unterm Strich war wohl, dass die Deckung der Rösch-Elf konzentrierter arbeitete als die vor dem Wechsel doch unerwartet löchrige Abwehr der Hausherren.

Martin hat heute einen richtig guten Tag erwischt. In der ersten Halbzeit haben wir unsere Chancen effektiv genutzt.SVE-Trainer Michael Rösch über den vierfachen Torschützen Martin Pasieka

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